„Lampenfieber“ beginnt am kommenden Freitag

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Freuen sich auf das Kulturfestival Lampenfieber: Annette Kozlowski (Werbeagentur P.AD), Thomas Gehring (Stadt Halver), Gisela Weiland (Kulturamt Schalksmühle), Martin Witscher (Kulturamt Meinerzhagen), Claudia Ackermann (Künstlerin), Annette Gonserowski (Künstlerin), Teresa Schabo (Organisation) sowie Kulturmanager David Babin und Bürgermeister Dr. Bernd Eicker.

Halver - „Die Spannung könnte größer nicht sein“, sagte Kulturmanager David Babin am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich des Lampenfieber-Festivals. Für die gemeinsame Kulturveranstaltung der vier Volmekommunen Halver, Schalksmühle, Meinerzhagen und Kierspe fällt am kommenden Freitag der Startschuss.

„Es war eine intensive Zeit, wir haben viel gelernt und sind gerade in Sachen interkommunaler Zusammenarbeit um viele Erfahrungen reicher“, lautete die Meinung des Kulturmanagers.

Vom 29. August bis zum 28. September werden in allen vier Volmekommunen Literatur,- Kunst- und Musikveranstaltungen angeboten, die die Kulturregion „Oben an der Volme“ nicht nur präsentieren, sondern vor allem auch etablieren sollen. Die Idee zu diesem Pilotprojekt wurde vor rund drei Jahren geboren. Seither arbeiten Künstler, Vereine sowie Kulturbeauftragte der Kommunen eng miteinander und haben zudem auch die Bürger in die Planungen des Lampenfieberfestivals miteinbezogen. Unter dem Motto „Wasser, Sommer, Menschen der Region“ präsentierten die Verantwortlichen gestern das Programm, das, so Babin, „nicht nur Generationen verbindet, sondern auch Barrieren innerhalb von Kultursparten abbaut.“

„Wir wollen die kulturelle Weiterentwicklung in der Region vorantreiben“, betonte Thomas Gehring, Fachbereichsleiter Bürgerdienste bei der Stadt Halver. Und der Schlüssel zum Erfolg liegt für die Organisatoren dieser Veranstaltung vor allem in der interkommunalen Zusammenarbeit. „Miteinander ins Gespräch zu kommen und einen Dialog zwischen Kulturschaffenden aus der Region herzustellen, war in erster Linie die größte Aufgabe, die sich uns stellte“, so Gehring. Man habe eine Vernetzung der Region schaffen wollen, von der Bevölkerung, Verwaltung, Künstler und Kommunen in gleichem Maße profitieren.

Für Claudia Ackermann, Kunstschaffende aus Kierspe, trägt diese Vernetzung bereits jetzt Früchte: „Gerade für uns Künstler hat sich die intensive Zusammenarbeit ausgezahlt. Über die Stadtgrenzen hinaus miteinander zu arbeiten, ermöglicht uns viele neue Perspektiven, die nicht zuletzt natürlich auch dem Bürger zugute kommen.“

Dass diese Zusammenarbeit auch nach dem Festival andauern soll, steht für die Mitwirkenden, aber auch für die Organisatoren des Lampenfieber-Festivals außer Frage.

Um das Kulturfestival Lampenfieber nicht nur in den vier Kommunen, sondern auch über die Volmegrenzen hinaus bekannt zu machen, haben sich die Organisatoren die Meinerzhagener Werbeagentur P.AD ins Boot geholt. Mit den Experten wurde eine „offensive Werbestrategie“ entwickelt, die, so betonte Babin, „hoffentlich viele begeisterte Besucher der einzelnen Veranstaltungen mit sich bringen wird“.

Tickets sind derzeit noch für alle Veranstaltungen zu bekommen. Vorverkaufsstellen und Preise sowie weitere Informationen zum Festival gibt’s im Internet unter www.oben-an-der-volme.de.

Von Friederike Domke

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