Kultur: Von Beikircher bis Pippi Langstrumpf

Die Kulturbeauftragte Ingeborg Zensen (Mitte) präsentierte mit der Verwaltungsangestellten Aldona Weis (links) und Meike van Dyke vom Design-Büro punktuell das Kulturprogramm für das zweite Halbjahr 2010. ▪ Pfannschmidt

HALVER ▪ Unterhaltsam, ansprechend und anspruchsvoll – so präsentierte gestern die Kulturbeauftragte Ingeborg Zensen das städtische Kulturprogramm für das zweite Halbjahr 2010: „Ich bin überzeugt, dass es Spaß machen wird.“

Garantiert bei den drei Abo-Veranstaltungen mit Konrad Beikircher, 17. September, Boris Bronski, 29. Oktober, und dem Improvisationstheater „Die Springmaus“ am 26. November, alles in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums (AFG). Während Beikircher zum ersten Mal nach Halver kommt, gibt es mit der Springmaus ein Wiedersehen, ebenso mit Boris Bronski, der dieses Mal verspricht, am Schluss seine unnachahmliche Maske abzunehmen.

Das musikalische Pendant dazu hört sich ebenfalls vielversprechend an. Die Kantorei Halver unter der Leitung von Andreas Pumpa ist mit einem Herbstkonzert am 7. November in der Nicolai-Kirche dabei, und das Fun-Orchestra der Musikschule Volmetal unter der Leitung von Bjoern Strangmann tritt am 13. November im Kulturbahnhof auf. Das fast schon traditionelle Weihnachtskonzert der Oberbrügger Chöre ist für den 5. Dezember in der katholischen Kirche in Oberbrügge geplant, und auch auf das Lüdenscheider Vokalensemble unter der Leitung von Mary Sherburne brauchen die Halveraner in diesem Jahr nicht zu verzichten. Das Oratorium „Messiah“ von G. F. Händel wird am 12. Dezember in der Christus-König-Kirche zu hören sein.

Und für die Kinder wird es einen besonderen Höhepunkt geben: Das Wittener Kinder- und Jugendtheater, das bereits mit „Pumuckl“ in Halver großen Erfolg erzielte, lädt mit Pipi Langstrumpf alle zum „Weihnachtsbaumplünderfest“ ein. Das soll am Sonntag, 11. November, in der Aula des AFG stattfinden.

Zum Veranstaltungsort AFG-Aula erklärte die Kulturbeauftragte, dass die Änderungen hinsichtlich des Eingangs zu Unmut unter den Besuchern geführt hätten, aus Sicherheitsgründen aber sein müssten. Im Flurbereich des Nebeneingangs sei auch viel mehr Platz für Getränke – bis dahin zwischen zwei Toiletten platziert –, Garderobe und Kasse, zudem der Haupteingang im Notfall als Fluchtweg frei. Behinderte dürften aber weiterhin den Haupteingang benutzen. ▪ Yvonne Pfannschmidt

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