Kürbismarkt an der Heesfelder Mühle erneut Besuchermagnet

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Bunt und vielfältig: Wer über den Kürbismarkt an der Heesfelder Mühle bummelte, „stolperte“ überall über das herbstliche Fruchtgemüse, das tausendfach beim Fest – als Deko, Speise- und Zierkürbis – vertreten war.

Kürbisse in unterschiedlichsten Farben, Formen und Größen sowie Kunsthandwerk und Kulinarisches sorgten am Feiertag für einen Besucheransturm auf die Heesfelder Mühle.

Bereits zum zweiten Mal entwickelte sich der überregional bekannte Markt, der im Vorjahr von Herscheid nach Halver umgezogen war, zum beliebten Ausflugsziel und Treffpunkt für Jung und Alt. Aus dem gesamten Märkischen Kreis und darüber hinaus pilgerten Kürbisfans zum Markt. Selbst der anfängliche Regen, der sich später verzog, und die kühlen Temperaturen störten da nicht. „Es darf ruhig herbstlich sein“, war zu hören. Sogar Flensburger und Bochumer waren anzutreffen. 

Von knapp 1000 Besuchern berichtete das Einlassteam bereits am frühen Nachmittag. Und es kamen immer mehr. Schon den Weg von den großen Wiesen an der Susannenhöhe, die – so denn angenommen – ausreichend Parkfläche für die Vielzahl der Besucher boten, säumten orangefarben leuchtende Kürbisse. Überall, ob am Mühlrad oder am Aufgang zum Speichercafé, bildeten die vielseitig verwendbaren Herbstgewächse leuchtende optische Hingucker. Neben Tausenden von Kürbissen brachte die Familie Viertmann aus Werl, die neben der Sound Bäckerei und dem Stadtmarketing Halver Ausrichter des beliebten Markts ist, auch Äpfel und Birnen aus der Soester Börde, Pflaumen, Weintrauben und frisches Gemüse mit. 

„Bitte machen Sie ein Foto und probieren Sie unsere Rezepte!“, hieß es einladend am Kürbisstand, wo die Besucher die Qual der Wahl zwischen Butternut- und Hokkaidokürbis, rotem Zentner, Muskat-, Spaghetti- und Zuckerkürbis hatten. Staunen ließen die bizarren Formen des grün-weißen Flaschenkürbis. Und auch als herbstliche Deko kam der Kürbis zu Ehren. Ebenso präsentierten sich Artischockenblüten und Strohblumen als Hingucker. 

Manchmal kurios: Kürbisse gab es in allen Formen und Farben.

Reich waren Kunsthandwerk und Dekoartikel beim herbstlichen Markt vertreten. Von Glas- und Schmiedekunst bis zu Schmuck, Keramik, Gartendeko, Upcycling-Produkten, Lichtern, Holzdeko, Windspielen und vielem mehr reichte die breite Palette an rund 50 Ständen. Ebenso vielfältig kamen die Gourmets, die sich mit Käse, Lakritz, Brot, Honig, Senf, Gewürzen, Kräuterölen, Fisch, Balsamico, Olivenpasten und anderen Leckereien eindecken konnten, auf ihre Kosten. Wer an Ort und Stelle Hunger hatte, konnte unter Kürbispuffern und Kürbiswurst, Hirschnuggets, Pfannkuchen und Frikandeln, Pizza, Pulled Pork Burgern, veganen Speisen, Suppen, Kaffee, Kuchen, Waffeln und anderen Gaumenfreuden wählen. 50 Liter Kürbissuppe, 30 Liter Gulaschsuppe und 30 Liter Erbsensuppe waren schon am frühen Nachmittag bei „Vivis Suppenzauber“ über die Theke gegangen. 

Die kleinen Besucher hatten ihre helle Freude am Kürbisangeln im Bach und am Kürbisschnitzen. Die Musikliebhaber erfreuten sich an einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit akustischer Live-Musik von Tomesalo, den Wandering Souls, QuRock, Stefan Otto und dem Ukulelenprediger. 

2. Kürbismarkt an der Heesfelder Mühle

Beim gleichzeitig stattfindenden Purple-Pumpkin-Bandwettbewerb konnte der Sieger einen bezahlten Gig beim nächsten Music Fever Festival gewinnen. Wer sich für Industriefotos in Schwarz-Weiß-Optik und Tierbilder aus dem Umfeld der Heesfelder Mühle interessierte, kam an der Fotoausstellung von Rüdiger Rohmann in der Mühle nicht vorbei. Und wem Lebensmittelverschwendung schon lange ein Dorn im Auge ist, stolperte unweigerlich über einen Foodsharing Infostand und eine junge Halveraner Initiative. Auch um Klimaschutz, solidarische Landwirtschaft und Tierschutz ging’s beim Kürbismarkt.

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