Vernissage mit Lesung

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Freuen sich auf die Vernissage: Martina Asbeck (r.) mit René Roland Katterwe und Petra Forbrig. ▪

HALVER ▪ Kunstwerke und Lebensweisheiten treffen am Sonntag in der „Tanke – Haare und Kunst“ an der Thomasstraße aufeinander: Petra Forbig und René Roland Katterwe werden dann ab 17 Uhr eine Vernissage nebst Lesung gestalten.

Seine Arbeitswoche als Chefredakteur der eigenen Auto-Hifi-Zeitschrift war anstrengend: „Immer mehr als 60 und bis zu 120 Stunden habe ich gearbeitet“, erinnert sich René Roland Katterwe. Irgendwann habe er gemerkt, dass sein Leben einen Wechsel benötigt. Und der Wipperfürther machte einen Schnitt: Er eröffnete eine PR-Agentur, war als Marketingberater aktiv, organisierte und moderierte aber auch Flirtpartys in Wuppertal. Bekannt ist er in Halver nicht nur als Referent im Anschlager Sonnenzentrum – Katterwe wohnte außerdem zwei Jahre lang in Eickerschmitte zwischen Anschlag und Schwenke. Und so sei er auch auf das Angebot von Martina Asbeck gestoßen worden, die in ihren Räumen bekanntlich Kunst und Friseurhandwerk verbindet.

Am Sonntag wird René Roland Katterwe aus seinem Hörbuch „Begeisterung bewegt die Welt“ vorlesen, einer CD mit Lebensweisheiten, die er im Laufe der Jahre zu Papier gebracht hat und den Zuhörern Denkanstöße und Lebensmut vermitteln sollen. Die Lesung bildet dabei den Rahmen für eine Vernissage: Denn erneut wird eine Künstlerin ihre Werke in den Räumen der „Tanke“ ausstellen. Diesmal ist es die 30-jährige Künstlerin Petra Forbrig, ein künstlerisches Multitalent: 1982 in Sachsen geboren, begann sie im Alter von 15 Jahren mit dem Zeichnen, seit zehn Jahren lebt Forbrig im Ruhrgebiet, wo sie unter anderem bereits als pädagogische Fachkraft in der Bochumer Sternenwarte tätig war und derzeit Kunst und Geschichte studiert. „Keine Bilder ohne Geschichte, keine Geschichte ohne Bilder“, sieht Petra Forbrig einen direkten Zusammenhang zwischen beiden Fachrichtungen. Setzt sie ihren akademischen Schwerpunkt auch im Geschichtsstudium, so stehen am Sonntag natürlich ihre Bilder im Vordergrund. Auf eine Stilrichtung will sie sich jedoch nicht festlegen lassen. Und so werden die Besucher der „Tanke“ bis Mitte November Grafiken verschiedener Formen und Farben, mal abstrakt, mal gegenständlich sehen und natürlich auch kaufen können. Denn ein Kaufinteresse sei durchaus möglich, betont Inhaberin Martina Asbeck, die eine große Resonanz auch auf die Werke von Sigrid Rollwagen festgestellt hat. Deren Bilder werden nun von den Werken Petra Forbrigs abgelöst. ▪ zach

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