Kritik an Sitzstufenanlage

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Die bis zu 60 Zentimeter hohen Sitzstufen hinter den Schieferhäusern werden nicht speziell markiert. Die Stadt will den Bereich so belassen, wie er zur Zeit ist.

Halver - Die beiden Häuser der Kultur an der Frankfurter Straße sind eröffnet und werden von den jeweiligen Mietern genutzt. Dr. Sabine Wallmann (UWG) sorgte sich im Hauptausschuss am Mittwoch allerdings um die Sicherheit der Fußgänger im Treppenbereich hinter den Schieferhäusern.

Es seien schon beträchtliche Höhenunterschiede, die zwischen den Treppen- und den Sitzstufen bestehen würden. Durch die zentrale Lage und den Durchgangsverkehr zur Sparkasse sei dieser Weg zwischen den Kulturhäusern stark von Fußgängern frequentiert. Daher bestehe die Gefahr, dass Passanten bei den nicht voneinander abgetrennten Sitz- und Treppenstufen stürzen und sich verletzen könnten, befand Wallmann. Zudem sei die Optik der neuen Sitzgelegenheiten hinter den Schieferhäusern durchaus gewöhnungsbedürftig.

Bisher sei noch niemand in „das Loch gefallen“ und er rechne auch nicht damit, dass dies passieren wird, schätzte Michael Schmidt vom Fachbereich Bauen und Wohnen die Sturzgefahr als eher gering ein. Daher gebe es derzeit auch keinen Anlass, Markierungen oder andere Abgrenzungen anzubringen. „Die Sitzstufen und die Anordnung zur Treppe sind exakt so angelegt worden, wie sie von Anfang an geplant worden sind. Wir wollen erstmal gucken, wie sich das Ganze bewährt“, meinte Schmidt.

Die Optik der Aussenanlage findet Schmidt selbst zwar auch „etwas merkwürdig“, diese sei jedoch ein wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung und der Charakteristik der bis zu 60 Zentimeter hohen Sitzstufen.

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