Kreisverkehr wird am 10. November freigegeben

Die Fahrer brauchen dicke Nerven: An der Kreise-Baustelle bilden sich täglich kilometerlange Staus. Das soll bald ein Ende haben. ▪ Weber

HALVER ▪ Wer über die Von-Vincke-Straße in die Innenstadt hinein oder aus ihr herausfahren will, braucht je nach Tageszeit gute Nerven: Die Baustellenampel am Kreisverkehr sorgt seit etwa zwei Wochen für kilometerlange Staus. Ein Zustand, der bald ein Ende haben soll, wie es gestern von Seiten des Landesbetriebs Straßen.NRW hieß. In der kommenden Woche soll der Kreisel für den Verkehr komplett freigegeben werden.

Wie berichtet, zeichnen notwendige Arbeiten am Gasnetz für die aktuellen Verkehrsstörungen verantwortlich – nachdem der Kreisverkehr-Bau selbst termingerecht vollendet werden konnte. Die Randsteine sind längst gezogen, die Asphaltdecke ist verlegt, nun verhindern die Bagger im Auftrag von RWE, dass der neue Kreisel in beide Richtungen befahren werden kann.

Dabei macht die aktuelle Situation nur deutlich, was auf die Halveraner ohne groß angelegte Umleitung zugekommen wäre. Ampelregelung und sechsmonatige Bauzeit oder knapp zweimonatige Vollsperrung? Als es um den Kreisverkehrbau an der Von-Vincke-Straße ging, hatte die Stadtverwaltung die Wahl – die Entscheidung ist bekannt, die Durchfahrt aus Richtung Eichholz auf die Umgehungsstraße aktuell unmöglich, stattdessen eine groß angelegte Umleitungsregelung angesagt. Die Arbeiten am Gasnetz – dort wird eine Isolierung instand gesetzt – sorgen nun jedoch für beides, Vollsperrung und Ampel. Anders als vor zwei Wochen offiziell erklärt, sei diese Maßnahme jedoch bereits im Vorfeld mit RWE abgesprochen gewesen, sagte gestern Michael Overmeyer, Sprecher der Hagener Niederlassung von Straßen.NRW.

An den ursprünglichen Plänen, den Kreisverkehr in der kommenden Woche seiner Bestimmung zu übergeben, soll sich jedoch nichts ändern. Nach aktuellem Stand sollen am 10. November sämtliche Umleitungsschilder abmontiert, die Baustellenampeln entfernt und der komplette Kreisverkehr freigegeben werden. ▪ Frank Zacharias

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