Kreative AA-Leser mit vielen Ideen fürs Ortsschild

Welche Bezeichnung könnte Halver erhalten?

Halver ▪ Der Zusatz für Halvers Ortsschild beschäftigt die AA-Leser: Nachdem unsere Zeitung dazu aufgerufen hatte, Vorschläge für die nähere Bezeichnung der Stadt zu machen, erreichten die Redaktion zahlreiche Ideen. Und die Kreativität wurde belohnt: Unter allen Einsendern verloste der AA eine Digitalkamera von Samsung. Der Gewinner heißt Hans-Dieter Becker.

Der Halveraner macht gleich zwei Vorschläge für eine zusätzliche Bezeichnung Halvers – wenn auch nur leicht abgewandelt: Neben der „Stadt im grünen Bergischen Sauerland“ plädiert er alternativ für die „Stadt im Bergischen Sauerland“. Das, so meint er, würde dem Charakter des Ortes am ehesten entsprechen. Und er ist nicht der einzige Gewinnspiel-Teilnehmer, der sich nicht von der bekannten „Stadt im Grünen“ lösen will. Der größte Teil der Einsendungen nahm konkret Bezug auf die idyllische Lage Halvers in einer grünen Umgebung: „Die Stadt im Wald“, „Die Stadt der grünen Hügel“ oder „Die Stadt mit Erholungswert“ lauteten einige der Ideen. Und der Namenszusatz „im Grünen“ werde immerhin auch seit Jahren verwendet, so argumentiert ein Teilnehmer. Dieses Merkmal würde eventuell auch den einen oder anderen Hausbesitzer ermutigen, einen weiteren Baum oder ein anderes blühendes Gehölz zu pflanzen. Die von Bürgermeister Bernd Eicker in den Raum geworfene „Schmalenbachstadt“ würde lediglich Betriebswissenschaftler ansprechen. Und tatsächlich erhielt unsere Redaktion keinen einzigen Vorschlag, den prominentesten Sohn der Stadt auf dem Ortseingangsschild zu berücksichtigen.

Stattdessen widmeten sich einige Leser ganz besonders dem Freibad („Stadt am Waldbad“) oder der Historie („Stadt des Femegerichts“/„der Femegerichtsbarkeit“). Auch allgemeine Begriffe wie „Stadt der Natur und Kunst“ oder „Gewerbe und Kultur“ waren zu lesen. Einen besonderen Eindruck hinterließ jedoch offenbar die AA-Umfrage des vergangenen Samstags bei den Lesern: Auch „Klein-Chicago“ wurde als Namenszusatz vorgeschlagen – ebenso wie weitere, wohl nicht ganz ernst gemeinte Zusendungen. Ein Leser hält Halver etwa für die „Stadt der Gesetzlosen“, da „jeder fahren und parken kann, wie er will“. Eine Teilnehmerin unseres Gewinnspiels meint, hier sogar die „Stadt der geilen Shoppingmeilen“ vorzufinden – während eine weitere gar nichts von der Neuregelung für Halver hält: Zum einen, weil die Stadt kein Alleinstellungsmerkmal habe. Zum anderen, weil man viel Geld sparen könne, indem man die Ortsschilder nicht austauscht.

Die Einsendungen wird unsere Redaktion nun der Stadtverwaltung übergeben. Wie berichtet, sagte Bürgermeister Eicker zu, die Vorschläge der AA-Leser bei Bedarf dem Rat als Entscheidungshilfe vorlegen zu wollen. ▪ Frank Zacharias

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