Schnelles Internet: Letzte Chance für Eigentümer

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Glasfaser bis ins Haus: Mit einer Förderung ist das noch bis Ende des Monats für viele Haushalte im 3. Call möglich.

Halver - Eine Woche bleibt den Halveraner, die sich im 3. Call befinden, um unentgeltlich ihr schnelles Internet zu beantragen.

 Bisher sind es 68 Prozent, die sich zurückgemeldet haben, wie Bürgermeister Michael Brosch sagt. 32 Prozent fehlen noch. Ihnen entgeht die Chance auf den kostenlosen Glasfaseranschluss, wenn sie sich nicht melden. Wer die Möglichkeit nicht nutzt, müsste rund 800 Euro selber zahlen, wenn das Haus mit Kabeln für schnelles Internet nachträglich ausgerüstet werden soll. Jetzt wäre es umsonst. 

Die Halveraner im 3. Call müssen nur aktiv zustimmen, dass die Telekom auch bei ihnen die Leitung verbessern soll. Mehr nicht, sagt Brosch. Dahinter verstecke sich kein Abonnement oder Vertragsabschluss. 

Kostenlose Verlegung durch eine Förderung

Für die Verlegung von Glasfaserkabeln und die Erschließung durch extrem schnelle Leitungen zahlen die potenziellen Kunden aufgrund der Förderung durch Bund und Land nichts. Wer zustimmt, wird in geraumer Zeit von der Telekom benachrichtigt, wann die Arbeiten losgehen und wie das Kabel bis zum Haus verlegt wird. Wenn dafür ein Garten oder eine Straße geöffnet werden muss, werde alles wieder hergerichtet, sagt Brosch und will etwaige Bedenken nehmen. Er sieht keinen Grund, sich das kostenlose Angebot entgehen zu lassen. 

Schnelles Internet sei in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung wichtig und steigere mitunter auch den Wert der Immobilie. Für 856 Immobilien im Außenbereich von Halver besteht die Chance, sich einen schnellen Internet-Anschluss bis ins Haus legen zu lassen. Um insgesamt 1200 Haushalte geht es dabei. 

Ramona Ullrich, vom Fachbereich Bauen und Wohnen ist Ansprechpartnerin zum Thema Breitbandausbau im Rathaus. Sie betont, dass sich nur die Halveraner melden sollen, die im 3. Call sind und ein gemeinsames Schreiben von der Stadt Halver und dem Märkischen Kreis Mitte Mai erhielten. 

Anschreiben per Post

Momentan riefen auch vermehrt Bürger im Rathaus an, die jedoch noch länger auf schnelles Internet warten müssen. Wer den Brief nicht mehr haben sollte, müsse sich keine Gedanken machen, sagt Ramona Ullrich. Alle nötigen Unterlagen sind auch im Internet zu finden, im Zweifel steht Ramona Ullrich im Rathaus für Rückfragen zur Verfügung. Bis Ende 2022 soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Bis Freitag, 31. Juli, müssen sich die Eigentümer aber verbindlich gemeldet haben, damit die Verlegung der Glasfaserkabel und Erschließung kostenlos durchgeführt werden kann.

Nachfragen Für Nachfragen hat die Telekom eine Hotline geschaltet (Tel. 08 00/3 30 19 03). Das Anschreiben an die Bürger befindet sich auf der Homepage der Stadt, einschließlich des Antragsformulars an die Telekom, unter dem Begriff „Wirtschaft und Bauen“. Ramona Ullrich ist im Rathaus unter der Rufnummer 0 23 53/7 31 60 erreichbar.

Ortsteile, die profitieren (3. Call)

Folgende Ortsteile profitieren von der jetzt anstehenden Förderrunde (3. Call): Ahe, Am Hirschberg, Auf dem Heede, Auf den Kuhlen, Berge, Bommert, Borkshof, Burg, Collenberg, Edelkirchen, Ehringhausen, Giersiepen, Glörfeld, Grünenbaum, Halverscheid, Hohl, Holte, In der Hälver, Kamscheid, Kreisch, Löhbach, Nieder Vahlefeld, Nieder Buschhausen, Nieder Bommert, Oberbrügge, Ober Buschhausen, Oberherweg, Oberlangenscheid, Ober Hürxtal 1 und 2, Schanzmannsmühle/Giersiepen, Schmidthausen, Schröders Herweg, Schulten Hedfeld, Sticht, Vormbaum, Winkhof und Wegerhof/Hohl.

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