„Wirtschaft zum Anfassen“ auf der Agenda

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Am Montagnachmittag traf sich der neugegründete Beirat für „Schule-Wirtschaft“ im Rektorenzimmer der Realschule Halver. Zukünftig soll es viele Kooperationen geben.

Halver - Die Realschule Halver hat einen neuen Beirat für „Schule-Wirtschaft“. Die Kooperation zwischen Schule und lokalen Firmen soll im neuen Wahlpflichtfach „Politik / ökologische Bildung“ den Schülern neue Perspektiven aufzeigen.

Das erste Treffen des neugegründeten Beirats fand am Montagnachmittag im Rektorzimmer der Realschule statt.

Neben Schulleiter Friedhelm Schröder gehören diesem Dietrich Turck (Firma Escher), Thomas Vollborth (Elternpflegschaftsvorsitzender), Thorsten Holzhäuser (Arbeitgeberverband Lüdenscheid), Klaus-Martin Kesper (Vorstand Volksbank Hagen-Hohenlimburg), Karl-Josef Reuther (Südwestfälische Industrie- und Handelskammer) und Ralph Bombis (FDP-Landtagsabgeordneter) an.

Sie diskutierten über die zukünftige Zusammenarbeit und mögliche Projekte. Diese sollen „überlegt und nicht ins Blaue hinein umgesetzt werden“, so Dietrich Turck.

Ökologische Bildung soll zukünftig den Schülern der Realschule - ab der siebten Klasse - vermittelt werden. „Wir wollen den Jungen und Mädchen eine Gelegenheit geben, im Zuge des Unterrichts die Perspektive zu wechseln“, so Schröder.

Zu dem wirtschaftlichen Schwerpunkt sollen die Schüler aber auch Fakten zum Verbraucherschutz kennenlernen. „Die Realschüler erfahren dann zum Beispiel, wie die Arbeit einer Bank bei einer Kreditvergabe abläuft und welche Aspekte dort ein Kriterium sind.“

Bei der „win-win-Situation für beide Seiten“ sollen aber auch die Firmen profitieren, die über den Bildungsweg neue, regionale Talente auf sich - als potenziellen, interessanten Arbeitgeber - aufmerksam machen möchten.

Das nächste Treffen der Mitglieder des Beirats ist für Ende Februar des kommenden Jahres geplant. Dann sollen die neuen Lehrpläne für das kommende Schuljahr auch veröffentlich worden sein. „Wenn wir wissen, welche Kompetenzfelder wir abdecken sollen, werden wir genauer definieren, wie wir das Projekt in Angriff nehmen“, erklärte der Schulleiter.

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