Kantorei Halver gibt Konzert mit barocken Festmusiken

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Die Kantorei Halver bringt im Oktober die „Barocken Festmusiken“ aus der Feder von Charpentier, Vivaldi und Bach im Rahmen eines Konzerts zu Gehör.

Halver - Mit Festmusiken aus der Feder von Charpentier, Vivaldi und Bach nimmt die Kantorei Halver am Sonntag, 14. Oktober, in die Barockzeit mit. Durchweg klangschöne, anspruchsvolle Werke bringt der 30-köpfige Chor unter Leitung von Maike Lehmkuhl zu Gehör.

In der Kirche Christus König bringt der gemischte Chor seine „Barocken Festmusiken“ zur Aufführung. Unterstützt wird er dabei vom Consortium Musica Sacra Köln und hochkarätigen Solisten. Mit von der Partie sind Steffanie Patzke (Sopran), Franziska Förster (Sopran), Dagmar Linde (Alt), Daniel Jeremy Tilch (Tenor) und Gregor Finke (Bass). Veranstalter des Konzerts ist der Förderverein für Kirchenmusik in Halver. Beginn ist um 17 Uhr.

Altkirchlicher Lobgesang

Mit dem „Te Deum“ des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier widmet sich der Chor einem Werk, dessen Prelude seit Jahrzehnten bei unzähligen Eurovision-Sendungen im Fernsehen erklingt. Ursprünglich ein altkirchlicher Lobgesang, dessen Wurzeln bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen, besaßen Lobgesänge wie der von Charpentier in der Barockzeit in der höfischen Repräsentationskultur große Bedeutung.

Am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. entwickelte sich das Te Deum sogar zum Symbol des Königreichs und der von Gott eingesetzten Monarchie. Allein Charpentier verfasste sechs Te-Deum-Kompositionen.

Unter Leitung von Maike Lehmkuhl bereitet sich die Kantorei Halver derzeit intensiv auf das große Konzert in der Christus-König-Kirche vor.

Aus der Feder von Antonio Vivaldi bringt die Kantorei das Gloria RV 589, das bekannteste geistliche Werk des Venezianers, zu Gehör. Der mitreißende Schwung, der Vivaldis Orchesterwerke auszeichnet, findet sich auch in dem musikalisch äußerst repräsentativen Werk.

In Deutschland, bei Johann Sebastian Bach und seinem Magnificat BWV 243, bei dem der Barockmeister das größte ihm in Leipzig zur Verfügung stehende Orchester einsetzte, endet die klangvolle Reise durch die Barockzeit. In Bachs Gesamtwerk nimmt das einzige Magnificat, das er vertonte, eine herausragende Stellung ein. Sprichwörtlich mit Pauken und Trompeten bringt der Chor sein Konzert zu einem strahlenden Höhepunkt.

Solisten runden den Konzertgenuss ab

Die Solisten, die den Konzertgenuss abrunden, sind dem Halveraner Publikum teilweise bekannt. Zumindest Steffanie Patzke dürften Musikliebhaber von früheren Kantorei-Konzerten kennen. Franziska Förster gestaltet regelmäßig Liederabende mit Rezitationen und Liedern zu ausgewählten Themen.

Dagmar Linde hat seit 1999 einen Lehrauftrag für Gesang an der Freien Universität Witten-Herdecke. Daniel Jeremy Tilch studiert noch an der Musikhochschule Mainz und Georg Finke unterrichtet an der Folkwang-Universität der Künste in Essen.

Karten sind ab sofort im Kö-Shop, in der katholischen öffentlichen Bücherei und bei den Mitgliedern der Kantorei erhältlich. Im Vorverkauf kosten die Karten 18 Euro (ermäßigt 12 Euro), an der Abendkasse 20 Euro (ermäßigt 14 Euro). Für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei.

Es ist auch möglich, sich Karten unter der E-Mail-Adresse reservierung@kantorei-halver.de zurücklegen zu lassen. Diese werden dann an der Abendkasse hinterlegt und müssen spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.

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