„Opa kommt“ begeistert mit den Hits von einst

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Halver - Premiere geglückt! Mit den Hits von einst, Power und Energie trieb die Oldie-Band „Opa kommt“ ihren Zuhörern am Dienstag im Pfannkuchenhaus die Feiertagsmüdigkeit aus.

Gemeinsam mit Manuela (Manu) Lüdecke von der Eventagentur Musik & More, die einmal mehr ihre Klasse als „Rockröhre“ unter Beweis stellte, brachte die etwas andere Oldie-Band am zweiten Weihnachtsfeiertag Leben in die früheren Gastronomieräume. Rund 100 Feierlustige ließen es bei der privaten Party zum Ausklang des Fests mächtig krachen. 

Nach dem ersten druckvollen Set der „Opas“, die in der Besetzung Raimund Naumann (Gesang und Schlagzeug), Zbigniew Moder (Gitarre) und Detlef Urbanek (Bass) aufspielten, drückte die Halveranerin noch einmal kräftig aufs Gaspedal. „Hoch die Hände! Die Tische leer machen und nach vorne kommen!“, lautete ihre klare Ansage ans tanzende, begeistert mitmachende Publikum. Ein dickes Dankeschön ging an Joe Stephan und seine Helfer, die großen Anteil daran hatten, dass die Party stattfinden konnte. 

Vier- bis fünfmal im Jahr, wie Manuela Lüdecke ankündigte, sollen künftig Konzerte im ehemaligen Pfannkuchenhaus stattfinden. „Ich hoffe, ihr macht alle mit. Schön die Hüften kreisen lassen“, ermunterte die Powerfrau. Aus dem Stegreif, mit Lust und Laune, spielte „Opa kommt“ die Hitlisten von einst rauf und runter. Allen Ohrwürmern, ob es sich dabei um den Blues Brothers-Hit „Everybody Needs Somebody“ oder den Johnny Cash-Countrysong „Ring of Fire“ handelte, stülpten die „Opas“ ein rockiges Mäntelchen über. 

Ihrem Ruf, die „härteste Oldie-Band Deutschlands“ zu sein, machte das Trio aus Bergneustadt, Bottrop und Wuppertal bei seinem lauten, launigen Streifzug durch ein Riesenrepertoire alle Ehre. Druckvolle Schlagzeugbeats, kraftvolle Gitarrenriffs und wummernde Basslinien, dazu die markante Stimme von Raimund Naumann weckten aus der Festtagslethargie. Keinen der Großen der 60er/70er-Jahre ließ die Band, die im September ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte, außen vor: weder Chuck Berry und seinen Hit „Sweet Little Sixteen“ noch die niederländische Rockband Shocking Blue und ihre „Venus“. Wie Perlen an der Schnur reihte die Band die unvergessenen Songs, die heutzutage noch genauso ins Ohr gehen wie einst, auf. 

Als sich Manuela Lüdecke den „Opas“ zugesellte, ging in der früheren Gaststätte richtig die Post ab. Mit Steppenwolf und „Born to be wild“ gab die stimmgewaltige Sängerin die weitere Marschrichtung vor. Druckvoll, zündend und mitreißend „graste“ sie die Hitlandschaft von Creedence Clearwater Revival (Proud Mary) bis zu den Golden Earring (Radar Love) ab. Zum Sitzenbleiben und einfach nur Zuhören gab’s keine Chance. Jeden lockte die Powerfrau aus der Reserve. 

Am 11. Mai gibt’s mit „Opa kommt“ an gleicher Stelle ein Wiedersehen. Wie beim Konzert am 2. Weihnachtsfeiertag funktioniert das Ganze wieder über Oboluskarten – ohne Eintritt, auf Basis einer freiwilligen Spende für die Gage der Band und das Bier. Ab Februar nimmt Manuela Lüdecke Anfragen für das begrenzte Kartenkontingent von 100 Karten unter music-party-event.de entgegen.

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