Rock sanfterer und härterer Gangart

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Cane heizte den Zuhörern mit eigenen Songs und mit unvergessenen Evergreens von Steppenwolf bis Led Zeppelin ein.

Halver - Mit zwei Bands auf zwei Bühnen, die abwechselnd aufspielten und Rockfans der härteren und sanfteren Gangart bedienten, landete die Handballabteilung des TuS Grünenbaum am Freitagabend im Kulturbahnhof einen Volltreffer.

Open Air bereits bestens erprobt, demonstrierten die beiden Bands Cane und Comeback eindrucksvoll, dass sie auch „indoor“ gut miteinander können.

Rund 150 Besucher, die sich prächtig amüsierten, waren der Einladung des Vereins gefolgt und genossen einen launigen Abend mit guter Musik und guten Freunden. Mit Lust und Laune, Power und ungebremster Spielfreude spielten die heimischen Gruppen auf.

Cane, mit Halveranern besetzt, heizte kräftig mit eigenen Stücken und unvergessenen Evergreens von Steppenwolf bis Led Zeppelin ein. In der Besetzung mit Tine Göwert (Gesang), Hans-Dieter Pfender (Gitarre und Gesang), Roland Pregitzer (Licht, Ton und Gesang), Andreas Reschke (Gitarre und Gesang), Christian Thunig (Schlagzeug) und Adam Weis (Keyboard, Bass und Gesang) mixten die Halveraner, die sich Rockmusik der härteren Gangart verschrieben haben, eigene Songs mit teilweise ernsten, nachdenklich stimmenden Texten und Rockklassiker zu einem erfrischenden Musikcocktail, der bestens ankam.

„Wie geht’s euch? Are you ready to rock?“, lautete die aufmunternde Frage an die große Runde und schon ging es mit wummernden Beats, knarzenden Bässen und raffinierter Gitarrenarbeit in die laute, rhythmische Welt der Rockmusik hinein. Zu den Klassikern, mit denen Cane begeisterte, zählten Ohrwürmer wie „Whole Lotta Love“ und „Born To Be Wild“. Aus eigener Feder stammten Nummern wie „Fate of Nations“, eine schöne Ballade, oder „Diggin’ in the Dirt“, ein zupackender Song.

Etwas sanfter, etwas melodischer kam Comeback daher. Mit Coverrock aus Vergangenheit und Gegenwart zauberten die Lüdenscheider Jung und Alt ein Dauerlächeln ins Gesicht. Von Queen bis Joe Cocker, von den Rolling Stones bis zu den Eagles und Santana reichte der zündende Streifzug durch die Rockgeschichte, den Frankie (E-Gitarre und Gesang), Jorge (Sax und Keyboards), Charly (Akustik-Gitarre) und Gesang), Uli (E-Bass und Gesang) und Wölfi (Schlagzeug) – bei Titeln von Nena, Amy Macdonald und anderen von Sängerin Danni verstärkt – ohne Netz und doppelten Boden antraten. Jeder fand da irgendwo seinen Lieblingssong wieder, ob dieser nun „Verdamp lang her“, „Billie Jean“ oder „First we take Manhattan“ hieß.

Techniker Andy sorgte für den guten Ton. Zwischen beiden Bands stimmte die Chemie. Um die Verpflegung draußen wie drinnen kümmerte sich der Verein in Eigenregie. Bratwurst, Frikadellen und Mettwurstbrötchen, Glühwein und Kaltgetränke gab’s. Mitinitiator des Musikvergnügens war Ralf Hoja. Der Erlös der Veranstaltung, so Jugendwart Frank Körbi, war für die Jugendabteilung der Grünenbaumer Handballer bestimmt.

Monika Salzmann

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