Regenbogenschule

Papphände statt Umarmungen - Tränenreicher Abschied an Regenbogenschule

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Abschiedsfeier trotz Corona: Susanne Grieb-Falkenroth (von links), Daniel Riegel, Ilona Vetter, Jolynn Koll und Lioba Kruse sagen „Auf Wiedersehen“.

Halver  - Trotz der strengen Auflagen im Zuge der Corona-Krise konnten am Freitag an der Regenbogenschule fünf teilweise langjährige Kollegen tränenreich verabschiedet werden.

„Ich bin froh, dass wir zumindest in abgespeckter Form etwas halbwegs Vernünftiges machen konnten“, sagte Rektorin Petra Schreiber, die selbst nur nach ein halbes Jahr an der Schule im Amt ist. Um Ordnung zu halten, wie sie scherzhaft erklärte. „Ich kann aber nicht sagen, dass ich mich ansonsten freue. 

Dabei dachte sie daran, dass an diesem Tag lieb gewonnene Mitstreiter „Tschüss“ sagen. Verabschiedet wurden die Bundesfreiwilligendienstleisterin Jolynn Koll, die die Rektorin aufgrund ihres großen Engagements nach eigenen Worten gerne an der Schule halten würde, sowie Lehrerin Ilona Vetter, die nach insgesamt 44 Dienstjahren – davon 26 Jahre an der Regenbogenschule – in Pension geht. Außerdem endete auch die Zeit von Daniel Riegel an der Grundschule. Der Sonderpädagoge war bis zum letzten Sommer schon einmal an der Schule beschäftigt und übernahm danach kurzfristig für drei Monate die Funktion des kommisarischen Konrektors. „Es fällt mir schwer, dich ziehen zu lassen“, so Petra Schreiber, die froh war, dass er wegen Personalmangel spontan eingesprungen war. 

Lobende Worte von Halveraner Bürgemreister Michael Brosch

Lobende Worte fand der zusammen mit Kai Hellmann (Schulamt) und Lutz Eicker (Personalamt) anwesende Bürgermeister Michael Brosch für Lioba Kruse. Die staatlich anerkannte Erzieherin hatte 2004 den Offenen Ganztagsbetrieb an der Schule aufgebaut und geht nun in den Ruhestand. Als fünffache Mutter sei sie die beste Besetzung für die Leitung der OGS gewesen, so Michael Brosch.

 Zu guter Letzt hieß es auch für die langjährige Konrektorin Susanne Grieb-Falkenroth „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Anstelle eines Händedrucks oder einer Umarmung überreichten ihre Kollgen ihr Papphände. Darauf geschrieben sind Stichworte, die ihnen einfallen, wenn sie an ihre Wegbegleiterin denken.

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