Eisenbahnbrücke: Abriss steht kurz bevor

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Die Brücke über der Südstraße soll in Kürze, so der Bürgermeister im Rat, abgerissen werden.

Halver - Wie der Stand der Dinge in Sachen Abriss der Eisenbahnbrücke über der Südstraße sei, wollte Dr. Sabine Wallmann (UWG) in der ersten Ratssitzung der neuen Legislaturperiode wissen. „Der Auftrag ist vergeben“, antwortete Bürgermeister Dr. Bernd Eicker. Die Arbeiten würden in Kürze durchgeführt, es soll sogar schon ein Bagger angerückt sein, habe der Bürgermeister gehört.

Nach dem Abriss der Brücke werde die Sperrung der Südstraße an dieser Stelle wieder aufgehoben. Dagegen konnte das Stadtoberhaupt auf die Frage von Michael Brosch, wie es mit dem Bahngelände aussehe, nichts Neues sagen. Die Auslegungsfrist der Pläne sei beendet, jetzt würden die Stellungnahmen und Eingaben geprüft.

Überprüfen will man auch, so zumindest der Bürgermeister und Bürgerdienste-Fachbereichsleiter Thomas Gehring, die neuen beziehungsweise geänderten Verträge mit der Reinigungsfirma, die in den Schulen säubert. Anlass dafür war die Anfrage von Eveline Scharwächter (UWG), die von einem „Kölsche Wisch“ sprach, weil man Dinge aus dem Vertrag herausgenommen habe. Scharwächter hält eine Reinigungszeit von 1,2 Minuten für eine Toilette einschließlich des direkten Umfelds in einer Grundschule für nicht sinnvoll.

Schließlich wollte Hartmut Wächter (SPD) wissen, ob man wissen, wo die 17 Schüler, die sich ursprünglich an der Ganztagsschule angemeldet hätten, hingehen würden. Lediglich drei oder vier, so wusste Thomas Gehring, würden das Angebot der Hauptschule Stadtpark in Lüdenscheid annehmen und ein Kind würde sich an der Sekundarschule in Breckerfeld anmelden. Der Rest, so der Bürgerdienste-Fachbereichsleiter weiter, gehe zur Realschule Halver, wo nun eine dritte Eingangsklasse gebildet werden müsse. Was nicht nur Gehring mit Blick auf die Errichtung der Humboldtschule (Sekundarschule) in Halver für nicht unbedingt günstig hält.

- Det Ruthmann

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