"Kölsch singe, drinke, levve" im Kulturbahnhof erneut ausverkauft

Eine "Superjeilezick" im Kulturbahnhof - Fotostrecke zur Mitsing-Party online!

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Da gab es kein Halten mehr: Die Gäste sangen die kölschen Klassiker gerne mit.

Halver - "Kölsch singe, drinke, levve" - darum ging´s am Samstagabend im Kulturbahnhof, der zur vierten Auflage dieser Veranstaltung erneut ausverkauft war. 

Wer für die Halveraner Erfolgsveranstaltung „Kölsch singe, drinke, levve“, der kölschen Mitsing-Party im Kulturbahnhof, Karten haben möchte, muss stets schnell sein. Alljährlich beginnt bereits am 1. Dezember der Kartenvorverkauf, doch ins Restaurant des Kulturbahnhofes passen nur an die 110 Personen. 

Die Veranstalter wollen die Location aber nicht wechseln – die gemütliche Atmosphäre gehe sonst verloren, heißt es. Somit war auch die vierte Veranstaltung dieser Art am Samstag mit den Kölner Musikern David Aktas (Bass, Gesang), Manfred Bröde (Mandoline, Gitarre), Christof Kellerwessel (Gitarre, Akkordeon), Tom Nesgen (Gitarren, Gesang) und Fabian Weiland (Schlagzeug), der für den regulären Drummer und am Veranstaltungstag frischgebackenen Vater Felix Nesgen eingesprungen war, restlos ausverkauft.

Die Kulturbeauftragte der Stadt, Inge Zensen, dankte den Musikern, die in der heißen Phase vor und während des Kölner Karnevals natürlich verstärkt in den Lokalen ihrer Heimatstadt unterwegs sind, dass sie trotz eines prall gefüllten Terminkalenders wieder den Weg nach Halver fanden. 

Kölsch singe, drinke, levve, Kulturbahnhof

Obwohl an diesem Abend natürlich ausschließlich kölsche Mundart gesungen wurde, ließen die Musiker ihr Publikum mit den rheinischen Zungenbrechern nicht allein und legten wieder eine Mitsinghilfe aus, in der die Texte aller Lieder enthalten waren. Wie bereits von den vorangegangenen Veranstaltungen gewohnt, standen die Halveraner in puncto Feierlaune den Kölnern in nichts nach und ließen schon während des Eröffnungssongs „Et kölsche Jeföhl“ im Restaurant des Kulturbahnhofs die Puppen tanzen. 

Bei allseits bekannten Karnevals-Krachern wie „Ich ben ne Räuber“, „Drink doch eine met“ oder „Superjeilezick“ konnten auch die meisten Sauerländer zumindest den Refrain problemlos ohne Hilfe vom Blatt mitsingen. Aber auf der Setliste der Kölsch-Combo stand auch manch selten gespielter, weniger bekannter oder in Vergessenheit geratener Klassiker wie „Jraaduss“ von Bap, „Pänz, Pänz, Pänz“ von den Bläck Fööss oder „Ich han ‘nen Deckel“ von der gleichen Band, das musikalisch Anleihen bei der Country- und Westernmusik macht. 

Auch die modernere Karnevals-Musik kam zum Zuge, etwa beim 2017er-Hit „Für die Liebe nit“ der Band Lupo, bei dem die Halveraner lautstark und wie aus einer Kehle in den Refrain „Op Kölsch jitt et för alles e Wood, nur för die Liebe nit“ einstimmten. Wer im Kulturbahnhof Blut geleckt hat, darf sich auf die Karnevalstermine in Schwenke oder im Pfarrer-Neunzig-Haus freuen.

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