Klettern als Mittel der Suchtvorbeugung

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Den obersten Balken in 13 Meter Höhe können die Schüler nur bei gegenseitiger Hilfe erreichen.

HALVER ▪ „Das ist besser, als sechs Stunden die Schulbank zu drücken“, sprach Wolfgang Lüddecke aus, was wohl die 26 Mädchen und Jungen der Realschulklasse 7c von Klassenlehrer Ludger Krampe dachten. Denn der Ausflug zum „Kalisho Hochseilgarten“ bei Nieder Hedfeld machte den Realschülern sichtlich Spaß – auch wenn immer wieder die eigene Angst überwunden werden musste und auf der anderen Seite Teamgeist sowie gegenseitige Hilfe gefragt waren.

Der Ausflug zum Hochseilgarten gehört seit einiger Zeit zum Programm „Suchtvorbeugung“, das es an der Realschule seit mittlerweile zehn Jahren gibt. Und dies offensichtlich mit Erfolg, denn nach der statistischen Erhebung, die Margot Ihne – wie Lüddecke Drogenberatungslehrer – vor fünf Jahren und aktuell durchgeführt hat, gebe es einen Einbruch bei den Rauchern, also deutlich weniger als noch vor fünf Jahren.

Die beiden Schultage „Suchtvorbeugung“ tragen mit zu dieser positiven Entwicklung bei. Denn die Schüler – die der Klassen 7a und b haben dies schon im April und Mai durchgeführt – gehen nicht nur in den Hochseilgarten, sondern es gibt anschließend auch ein Seminar, bei dem am Freitag im Jugendzentrum über die „Kletter-Erfahrungen“ gesprochen werden und ein Drobs-Mitarbeiter Rede und Antwort steht.

Die strafrechtliche Seite bei Drogen beleuchtet Uwe Kuhnhold vom Iserlohner Kommissariat Vorbeugung, der ebenfalls zu den Realschülern kommt. Und schließlich gastiert auch das Hein-Knack-Theater regelmäßig in der Schule an der Humboldtstraße, zumeist für die Achtklässler – wobei es natürlich ebenfalls um das Thema „Drogen“ geht. ▪ Det Ruthmann

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