Kita „Wundertüte“ überzeugt Enervie-Jury

Nicht nur Karen Herrmann aus der Unternehmenskommunikation der Enervie-Gruppe, Awo-Leiterin Doris Teske, Enervie-Vertriebsvorstand Wolfgang Struwe und Erzieherinn Sibylle Haberland (hinten von links), sondern auch die Kinder der „Wundertüte“ freuten sich über die Urkunde. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ Der Strom kommt aus der Steckdose und das Wasser aus dem Hahn – mit dieser Gewissheit starten nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene in den Tag. Doch die Awo-Kindertagesstätte „Wundertüte“ will diese vermeintlichen Selbstverständlichkeiten entzaubern, schon die Kleinsten für eine Ressourcen schonende Lebensweise sensibilisieren – und startete ein Projekt, das der Einrichtung nun eine Förderung in Höhe von 5000 Euro einbrachte.

Der Energieversorger Enervie hatte im Herbst 2010 das Programm „Bildung an die Schulen und Kindergärten in der Region“ gestartet. Über fünf Jahre werden insgesamt 75 000 Euro an förderwürdige Projekte verteilt – und die Aktion „Mit den Allerkleinsten um die Welt“ der Awo-„Wundertüte“ gehört dazu. Wie Einrichtungsleiterin Doris Teske und Initiatorin Sibylle Haberland am Freitag erklärten, lernen die Awo-Kinder derzeit auf einer „Weltreise“, wie man Energie sparen und Ressourcen schonen kann. „Schon die Allerkleinsten sollen einen Einblick bekommen, wie der Alltag anderswo aussieht“, so Teske. Sie und ihr Team erläutern den Kindern, warum sie beim Zähneputzen nicht einfach das Wasser laufen lassen sollten, eine aufgedrehte Heizung bei geöffneten Fenstern keinen Sinn macht und die Nutzung des Sonnenlichts umweltschonender ist als die angeschaltete Glühbirne. Eine „Umwelthelfer“-Gruppe aus fünf- und sechsjährigen Kindern überprüft die Umweltbilanz wöchentlich.

„Wir können mit dem Förderprogramm vor Ort etwas tun, um Ideen für unsere künftigen Kunden zu entwickeln“, freute sich Vertriebsvorstand Wolfgang Struwe über das Engagement und den Einfallsreichtum der Kindertagesstätte an der Weststraße. ▪ Frank Zacharias

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