Bisher kein Raumprogramm

Kita Oberbrügge: „Es ist noch nichts teurer geworden“

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Die Kita Oberbrügge soll ab dem 1. August 2018 in Räumen der Grundschule Oberbrügge untergebracht werden. Welche Umbaumaßnahmen dafür nötig sind, ist noch nicht klar.

Oberbrügge - Wie teuer wird die neue Kindertagesstätte in den Räumen des Grundschulgebäudes in Oberbrügge? Darauf fand Bürgermeister Michael Brosch im Gespräch mit unserer Zeitung eine relativ deutliche Antwort. 

Nachdem im Juni über Kosten in Höhe von 400 000 Euro die Rede war und die CDU-Fraktion in dieser Woche im Rahmen ihrer Klausurtagung sogar über eine „Kostensteigerung“ auf 650 000 Euro sprach, stellt Bürgermeister Michael Brosch im Gespräch mit unserer Zeitung klar: „Es ist noch nichts teurer geworden.“

Brosch: Kosten bislang nicht ermittelt

„Um überhaupt handlungsfähig zu sein, wurden völlig aus der Luft gegriffene Positionen im Haushalt eingeplant“, sagt Brosch. Kostensteigerung sei in dem Zusammenhang deshalb das „falsche Wort“. „Wir haben die Kosten bislang nicht ermittelt. Bevor wir das machen, brauchen wir ein Raumprogramm“, erklärt Brosch. 

Die Kita St. Georg schließt Ende Juli. Die Räume werden dann nicht mehr für solch eine Einrichtung genutzt.

Welche Maßnahmen in der Grundschule Oberbrügge für die neue Kita erfolgen, sei noch nicht klar. Der Anteil für die Stadt werde laut Brosch wahrscheinlich in der Größenordnung um die 200 000 Euro liegen. Über den Träger, die gemeinnützige Sentiris-Gesellschaft sei außerdem ein Förderantrag beim Märkischen Kreis gestellt worden. Brosch vermutet am Ende eine „relativ überschaubare Summe“, die die Stadt zu tragen hat. 

Sentiris möchte die Kita am 1. August 2018 eröffnen. Einen Tag zuvor läuft das bisherige Betreuungsangebot in Oberbrügge aus, nachdem das Bistum Essen bekanntlich die Schließung der Katholischen Kita St. Georg für Ende Juli 2018 beschlossen hat. 

Übergang von Kita in die Grundschule 

Durch den Umzug der Kita in Räume der Grundschule soll zukünftig der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule für die Mädchen und Jungen erleichtert werden. „Wir versprechen uns auch, dass das Schulwahlverhalten dadurch positiv beeinflusst wird“, sagt Brosch. „Ich glaube, dass wir da den richtigen Weg einschlagen.“ 

Während einer Info-Veranstaltung für die Oberbrügger im Juni wurde von Kristian Hamm von Sentiris angegeben, dass sich vier bis fünf Erzieher ab dem 1. August 2018 um 45 Kinder kümmern sollen.

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