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Kita in Halver erhält Förderung - Sprache im Blick

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Von: Sarah Reichelt

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Awo-Kita in Halver erhält Förderung.
Awo-Kita in Halver erhält Förderung. © Florian Hesse

Eine Kita im Märkischen Kreis hat eine Förderung vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ erhalten. Das Geld ist bereits komplett verplant.

Halver – Die Awo-Kita Wundertüte in Halver hat eine Förderung in Höhe von 25.000 Euro vom Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ erhalten. Das Geld hat die Halveraner Einrichtung bereits im Bereich Digitalisierung eingesetzt, damit konnten vor allem digitalen Medien angeschafft werden. Aber auch andere Dinge nimmt eine Sprach-Kita in den Blick.

Tablets für die Gruppen, ein Mikrofon zum Besprechen, eine Sprachwand und Handpuppen wurden bestellt, wie Marcel Rau, stellvertretender Kita-Leiter, erzählt. Die Wundertüte ist als Sprach-Kita zertifiziert, daher gibt es eine Sprachfachkraft vor Ort. Die Mitarbeiterin arbeitet mit allen Kindern, betont Marcel Rau. Sie gehe von Gruppe zu Gruppe und mache mit den Mädchen und Jungen verschiedene Aufgaben. Rau spricht zum Beispiel vom Thema Lesen.

Der stellvertretende Leiter sagt, dass es sich bei der Förderung um einen „Digital- und Aufholzuschuss“ handelt, also um eine „zusätzliche Zahlung“ für die Sprach-Kita in Halver.

Auch die heimische Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari (SPD) hat von dieser Förderung erfahren und freut sich darüber: „Eine alltagsintegrierte sprachliche Bildung als wesentlicher Bestandteil in der Kindertagesbetreuung ist ein entscheidender Meilenstein für die frühkindliche Bildung“, findet sie.

Das Programm

Mit dem Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ fördert das Bundesfamilienministerium seit dem Jahr 2016 sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung. Neben der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung sind die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien weitere Handlungsfelder, die thematisiert werden – auch der Einsatz digitaler Medien und die Integration medienpädagogischer Fragestellungen gehört dazu.

Nezahat Baradari sagt dazu: „Der medienpädagogisch-geübte Umgang mit digitalen Medien wird zukünftig eine immer wichtigere Rolle einnehmen.“

Sie weist vor diesem Hintergrund aber auch darauf hin, ganz analoge Übungen wie die der Feinmotorik und des praktischen Lernens den digitalen Ansätzen nicht unterzuordnen.

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