Kirschblütenfest bleibt ein Publikumsmagnet

Planwagenfahrten mit „Sitzbänken“ aus Heuballen machten der ganzen Familie Spaß.

Halver - Bei kühlem, aber sonnigem Frühlingswetter feierte der Verein Heesfelder Mühle gestern sein traditionelles Kirschblütenfest. Bereits zum 15. Mal legte der Verein die Traditionsveranstaltung während der Blütezeit der Kirschbäume – einmal mehr ein wahrer Publikumsmagnet – auf.

Nach dem schlechten Wetter der vergangenen Tage nutzten Tausende von Ausflüglern den Schönwettertag, um auf dem weitläufigen Gelände ein buntes Programm mit Kunsthandwerk, Streichelzoo, Treckerfahrten zum renaturierten Berger Schleifkotten, Fahrrad- und Pflanzentauschbörse, Live-Musik und vielem, vielem mehr zu genießen. Unaufhörlich strömten Besucher zum abwechslungsreichen, fröhlichen Fest vor landschaftlich malerischer Kulisse.

Federführend sorgten Gabi Brunsmeier (Obst-Wiesen-Beraterin im Verein Heesfelder Mühle) und Angelika Zippel (Herscheid) für den reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung. Mehr als 20 Aussteller aus der näheren und weiteren Umgebung boten am Maifeiertag Kunsthandwerk, selbst gezogene Kerzen, Naturseifen, Schmuck, leuchtend farbige Gartenkunst aus Holz und Metall, Kräuter, Pflanzen, Handarbeiten und andere schöne Dinge feil. Wer sich Zeit ließ und gemütlich an den Ständen entlang schlenderte, entdeckte Raritäten wie Löwenzahnhonig, handgenähte Mitwachshöschen für den Nachwuchs oder Schmuck aus Kaffeekapseln, Delikatessen wie handgefertigte belgische Pralinen und Pflanzen-Besonderheiten wie historische Tomaten.

Von zauberhaften Geschenkideen für den bevorstehenden Muttertag bis zu nützlichen Besen und Bürsten reichte die breite Angebotspalette. Vielerorts ließen sich Kunsthandwerker bei der Arbeit über die Schulter schauen. Ob Schmieden oder Töpfern: Zuschauer waren gern gesehen.

Erstmals geöffnet beim Fest hatte das neue Hofcafé an der Heesfelder Mühle, der Five o’ Clock Tea Time Cottage von Jennifer Driesen. Walking Acts des Marionettentheaters Mummenschanz nahmen für die zauberhafte Welt der Marionetten ein. Wer Glück hatte, fand auf der Fahrradbörse des BUND für kleines Geld ein neues (gebrauchtes) Rad. Kleine Besucher zog es zum Streichelzoo hin, wo Esel, Ziegen, Schweine und Kälbchen auf Streicheleinheiten warteten.

Auch die Feuerwehr war vor Ort, um Jungen und Mädchen mit der großen Spritze „löschen“ zu lassen. Vielfältig und reichhaltig war überdies das kulinarische Angebot, das von frischem Brot und Kuchen bis zu herzhaften Spezialitäten vom Grill, knackigen Salaten und vielem mehr reichte. Stimmungsvolle Live-Musik steuerte „Binyo“ alias Robin Brunsmeier bei. - Von Monika Salzmann

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