„Kirchenstar“: Halveranerin wird Zweite

Für den Titel „Kirchenstar“ hat es am Ende nicht ganz gereicht, dennoch freut sich Vanessa Dewald über einen tollen zweiten Platz.

HALVER ▪ Vor großem Publikum zu singen, ist für Vanessa Dewald eigentlich nichts Neues, kann sie doch bereits auf zahlreiche Auftritte mit ihrer Band sowie als Solo-Künstlerin im Rahmen der Kantorei-Konzerte verweisen.

Und doch war es am Samstagmittag noch einmal etwas ganz besonderes, als sie beim „Fest der Kirchen“ im Rahmen der Landesgartenschau in Hemer auf der Bühne stand. Schließlich ging es um den Titel „Kirchenstar“ – und den wollte sich die 16-jährige Halveranerin unbedingt holen. Zwar reichte es am Ende nicht ganz – „Kirchenstar“ wurde der Iserlohner Daniel Melching –, doch mit einem zweiten Platz und der Aussicht, ebenfalls für Tonaufnahmen ins Studio zu gehen, kehrte Dewald am Samstagabend nach Halver zurück. „Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, denn die anderen fünf Bewerber waren alle so super“, freute sich die AFG-Schülerin gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. „Dass ich Zweite geworden bin, habe ich erst im Nachhinein richtig realisieren können.“

Nachdem die damals noch 15-Jährige vor einigen Monaten problemlos die Vorrunde gemeistert hatte und sofort unter die letzten Sechs gerutscht war, ging es am Samstagvormittag zur Landesgartenschau nach Hemer. „Dort lernte ich dann auch die anderen fünf Kandidaten kennen, die alle sehr nett waren. Wir hatten alle gar nicht das Gefühl, dass wir Konkurrenten waren“, erinnert sich die junge Sängerin. Dann sei die Reihenfolge der Auftritte für die zwei Runden ausgelost worden – Dewald musste jeweils als Dritte auf die Bühne. Weil sie die Lieder selbst aussuchen durfte, hatte sie sich für „What a feeling“ aus dem Film „Flashdance“ sowie für „Reflection“ von Christina Aguilera entschieden. Am Ende lag es zu 50 Prozent bei der dreiköpfigen, aus Musikexperten bestehenden Jury und zu 50 Prozent am Publikum, an wen der Titel „Kirchenstar“ vergeben wurde. „Nachdem die drei vierten Plätze sowie der dritte Platz vergeben waren, wurde ich schon ein bisschen nervös“, erzählt Dewald weiter. Dass es letztlich „nur“ für den zweiten Platz gereicht hat, stimmt sie jedoch kein bisschen traurig. „Wir haben uns alle super verstanden und sogar schon Adressen ausgetauscht.“ Und: „Der Besitzer des Tonstudios hat bereits signalisiert, dass er nicht nur mit dem Gewinner etwas aufnehmen möchte, sondern auch mit der Drittplatzierten und mir. Und das ist schon cool.“ ▪ Kerstin Zacharias

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