Kirche spendet Schatten für das Nicolai-Fest

HALVER ▪ „Bloß gut, dass es letzte Nacht geregnet hat“, strahlte nicht nur Pfarrer Hans-Jürgen Patro. Auch die zahlreichen Gäste konnten es im Schatten der Nicolai-Kirche und der Bäume bei (kühlen) Getränken und den verschiedensten Speisen gut aushalten.

Und musikalische Unterhaltung gab es beim fast schon traditionellen Nicolai-Fest natürlich wieder reichlich. Der Posaunenchor des CVJM – bei dem sogar eine Vuvuzela zum Einsatz kam – unterhielt die Gäste ebenso wie die „Comedian Organpipes“, die Kantorei der Evangelischen Kirchengemeinde und der vermischte Chor.

Das war aber noch längst nicht alles, was das Nicolai-Fest zu bieten hatte. Ganz im Gegenteil: Das Blaue Kreuz bot nicht nur Informationen, sondern auch die Möglichkeit, mit Hilfe einer besonderen Brille die Welt einmal aus den Augen eines Menschen mit 1,3 Promille Blutalkohol zu sehen. Infos über die Pflege gab es am Stand der Diakonie, die Feuerwehr war ebenfalls mit Aktionen und Quiz vertreten und zwischen Gemeindehaus und Nicolai-Kirche waren zwei Flohmärkte für Klein und für Groß stationiert.

Kirche spendet Schatten für Nicolai-Fest

Während die Kinder beim Enten angeln, Dosen werfen, Schminken und Treckerfahrten ihren Spaß hatten, konnten die Erwachsenen ihre Geschicklichkeit im Hufeisen werfen und Nagel schlagen beweisen. Oder sich einmal den Turm und die Orgel der Nicolai-Kirche anschauen und erläutern lassen.

Ebenso bestand die Möglichkeit, kreativ zu werden: 70 kleine und große Künstler sollten ein Gemälde malen, das dann in der Kirche seinen Platz fand. Höhepunkt war am Nachmittag die Dienstleistungsversteigerung, bei der Ehrenplätze beim Heilig-Abend-Gottesdienst ersteigert werden konnten. Mit Kaffeehausmusik zum Kuchen am Nachmittag und einem Schlusswort klang das Nicolai-Fest dann aus – und Regen oder gar Gewitter gab es die ganze Zeit auch nicht. ▪ Det Ruthmann

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