Kinder fertigen bei Vakt tierische Skulpturen aus Ton

Die Kinder versuchten beim Töpferkurs von Vakt, die Vorlagen möglichst genau nachzubilden. ▪ Schönwies

HALVER ▪ Kätzchen, Nilpferde, Enten und Elche: An Vorlagen mangelte es den zehn Mädchen und Jungen nicht, als sie sich beim Kunstverein Vakt zum Töpfer-Workshop trafen.

Kursleiterin Elke Schmidt stellte den vier- bis zwölf-jährigen Kindern kleine Tierfiguren zur Verfügung, die normalerweise ihre Fensterbank dekorieren.

„Der Trick bei der Nachbildung besteht darin, dass man aus einfachen Formen, wie einer Kugel oder einem Ei als Ausgangsform, die einzelnen Körperteile bildet und zusammensetzt“, erklärte Schmidt den Kindern. Diese waren eifrig dabei, zu kneten oder mit Schlick Körperteile anzukleben. Der letzte Schliff war das Einzeichnen von Augen und den feinen Gesichtszügen mit einem Stift. Dabei war Vorsicht geboten, denn noch waren die Skulpturen verformbar.

Die Mädchen und Jungen wussten zwar zum Teil schon, was sie mit ihren Werken vorhaben: „Ich werde mein Tier meinen Eltern schenken“, war meist die Überlegung. Die Eltern müssen sich allerdings noch gedulden, denn bis die Kunstwerke gehärtet sind, stehen sie eine Woche lang bei 90 Grad Celsius in einem Brennofen. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Kinder ihre „Tiere“ mit einer speziellen Glasur bestreichen, bevor die Skulpturen erneut bei 90 Grad in den Ofen kommen.

„In diesem Jahr haben wir den Workshop nur an zwei Tagen in den Ferien organisieren können. Wegen der großen Nachfrage werden wir im nächsten Jahr noch häufiger einen Kunstworkshop für Kinder anbieten“, sagt Elke Schmidt. ▪ Laura Schönwies

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