K II-Mittel für die „Karlshöhe“ verwenden

HALVER ▪ „Die unendliche Geschichte wird heute erfolgreich zu Ende geführt“, ließ Werner Lemmert (UWG) keinen Zweifel daran, dass sich die Fraktionen von SPD, UWG und FDP einig waren, das Konzept der Agilis Sportgesellschaft mbH als tragfähig zu bezeichnen und damit den Weg für den Ausbau des Sportplatzes an der Karlshöhe zu einer Breitensportanlage zu ebnen.

Mit den 19 Stimmen der drei Fraktionen wurde nicht nur der Verwaltungsvorschlag, die K II-Mittel für eigene städtische Projekte zu verwenden, abgelehnt, sondern auch der eigene Antrag, der Sportgesellschaft einen Zuschuss in Höhe von 486 625 Euro zur Verfügung zu stellen, verabschiedet.

Daran änderten auch nichts die Ausführungen von Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, der von einer finanziellen Unterdeckung zwischen 100 000 und 200 000 Euro sprach. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass er als Hauptgemeindebeamter den Antrag auf Auszahlung der Mittel zu unterschreiben habe – wenn die Förderrichtlinien erfüllt wären.

CDU und Grüne sehen die Bedingungen als nicht erfüllt an, Karl-Friedrich Osenberg (Grüne) bezeichnete das Finanzkonzept als nicht schlüssig und Peter Starke (CDU) sprach von einer „Basta-Politik“ – Es gebe keine Antworten auf die Fragen, die gestellt worden seien. Paul-Adolf Turck (UWG), Michael Kortmann (FDP) und Michael Brosch (SPD) hielten dagegen: Sie warfen dem Bürgermeister und den beiden Fraktionen eine Verhinderungstaktik, kleinliche Betrachtungsweisen und „Jede Woche wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben“ vor.

Der Sieben-Punkte-Katalog sei erfüllt, so war zu hören, und es gebe nun ein einmaliges Angebot, die Sportanlage an der Karlshöhe zu sanieren. Außerdem, so betonte Paul-Adolf Turck, würden elf Gesellschafter den Bürgern 100 000 Euro schenken, womit er das Stammkapital der Sportgesellschaft meinte. ▪ Det Ruthmann

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