Keine Parkboxen an der Heerstraße

+
Parken auf der Heerstraße in Oberbrügge bleibt weiterhin erlaubt. So werde laut Bürgermeister Eicker die Geschwindigkeit des Durchgangsverkehrs automatisch reduziert. - Fotos: Finger

Halver - „Vielleicht sollte man überlegen, ob feste Parkboxen eine Lösung sind“, sagte Werner Lemmert (UWG) in der Sitzung des Hauptausschusses und meinte damit die Parksituation auf der Heerstraße in Ehringhausen.

Er sei zwar froh, so Lemmert weiter, dass die Straße zwischen Halver und Oberbrügge wieder für den Durchgangsverkehr geöffnet ist. Doch gerade in den Abendstunden würden die Autos, die am Fahrbahnrand geparkt werden, zu starken Verkehrsbehinderungen führen. „Wenn dann noch die Linienbusse dort durch müssen, wird es teils chaotisch“, meinte der Unabhängige.

Bürgermeister Dr. Bernd Eicker teilte diese Meinung nicht: „Im unteren Bereich der Heerstraße ist es seit Jahren so, dass dort auch Fahrzeuge parken. Das führt eher zu einer positiven Entschleunigung des Verkehrs auf der Heerstraße“, meinte das Stadtoberhaupt. Man wolle die Situation nun aber beobachten. Da es sich um eine Landstraße handelt, liege die Entscheidungsgewalt beim Landesbetrieb Straßen.NRW.

Auch die zweite Anfrage des UWG-Ratsherrn Lemmert, die die Ausfahrten des Wohngebiets in Heesfeld auf die Bundesstraße 229 betrifft, wurde in der Sitzung des Hauptausschusses diskutiert: „Heesfelder Bürger haben mich angesprochen, ob die dortige Bepflanzung eingekürzt werden kann“, fragte der UWG-Politiker.

Die Anwohner hätten ihm erklärt, dass die Ausfahrt aus dem Wohngebiet auf die stark befahrene Bundesstraße gefährlich sei. „Da liegt kein Handlungsbedarf vor. So lange die Verkehrsteilnehmer nicht mit zu hoher Geschwindigkeit auf die Ausfahrt zufahren und anhalten, ist der Verkehrsbereich der B 229 gut einsehbar“, erklärte der Halveraner Bürgermeister.

Zudem sei der genannte Bereich in Heesfeld bei der Unfallkommission des Märkischen Kreises nicht als Unfallschwerpunkt registriert.

Eine weitere Anfrage von Werner Lemmert betraf die Straßenbeleuchtung im Gewerbegebiet an der Susannenhöhe. Die Antwort auf die Frage, warum die Straßenbeleuchtung fast bis Heesfeld ausgebaut worden sei, gab Michael Schmidt vom Fachbereich Bauen und Wohnen: „Das war eine Vorgabe vom Märkischen Kreis und Straßen.NRW. Diese Vorgabe war bereits zu Beginn der Erschließung des neuen Gewerbegebiets Susannenhöhe bekannt und wurde jetzt im letzten Bauabschnitt fertiggestellt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare