Keine Leader-Mittel für Mehrgenerationen-Projekt in Oberbrügge

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Weitere Spielmöglichkeiten bleiben erst einmal aus: Der Jugendtreff „Die Insel“ befindet sich seit dem vergangenen Jahr im Oberbrügger Bürgerhaus. Die Kinder und Jugendlichen wären eine Gruppe, die von der Aufwertung der Sportanlage und den anderen Vorhaben profitieren würden.

Halver - Das Aktionsbündnis Oberbrügge hat sich im vergangenen Jahr ehrgeizige Ziele für den Ortsteil gesteckt. Wie sie in die Realität umgesetzt werden können, ist aber unklar.

Mit einer Vielzahl von Ideen hat das Aktionsbündnis Oberbrügge im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht. Dass aber der Mehrgenerationenpark rund um Schule und Bürgerhaus am Nocken aus Mitteln des europäischen Förderprogramms Leader realisiert werden kann, gilt inzwischen als weitgehend ausgeschlossen.

Etwa 260.000 Euro schwer ist der Leader-Fördertopf noch, mit dem dörfliche und regionale Projekte, angestoßen aus der Bürgerschaft, realisiert werden können. 

Gesamtprojekt am Ende zu voluminös?

Doch wenn die Leader-Arbeitsgruppe (LAG) am Donnerstag zusammentritt, um weitere förderungsfähige Vorhaben zu beraten und dem Mittelgeber weiterzuempfehlen, wird Oberbrügge nach Informationen des Allgemeinen Anzeigers nicht dabei sein. Der Antrag aus dem Sommer vergangenen Jahres ist demzufolge nicht erneuert worden und steht nicht auf der Tagesordnung. Ein Grund dafür könnte sein, dass das Gesamtprojekt am Ende schlicht zu voluminös war.

Um 250.000 Euro wäre es allein gegangen für einen Multifunktionsraum, Aufwertung der Sportanlage samt Fangzäunen und neuem Kunststoffbelag, LED-Beleuchtung, Aufwertung von Wegen und Crosslaufstrecke, Sportgeräte, Wetterschutz, Ruheinsel und Boulderwand. 

"Sicher, dass wir das hinkriegen"

„Es ist sicher, dass wir das hinkriegen, aber mit welchen Fördermitteln, da sind wir uns noch nicht schlüssig“, hatte der Vorsitzende des Aktionsbündnisses noch Ende Dezember angekündigt.

Leader-Mittel aber werden es mit Stand von jetzt nicht sein, wenn die LAG am heutigen Donnerstag weitere Projekte in der Region als förderungswürdig erachten sollte. Selbst wenn der Oberbrügger Antrag nur ruhen würde, wären die erhofften Zuwendungen danach wohl weg, vermuten Insider aufgrund der genannten Größenordnungen.

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