Anmeldungen können nicht alle berücksichtigt werden

Zu wenig Kita-Plätze! Träger plant Notgruppe

In gemeinsamen Gesprächen mit dem Märkischen Kreis und dem Landesjugendamt konnten zwei Räumlichkeiten als für ein Jahr geeignete Räumlichkeiten für eine Notgruppe benannt werden. Das sind die auf den Schulhof der Regenbogen befindlichen Pavillons.
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In gemeinsamen Gesprächen mit dem Märkischen Kreis und dem Landesjugendamt konnten zwei Räumlichkeiten als für ein Jahr geeignete Räumlichkeiten für eine Notgruppe benannt werden. Das sind die auf den Schulhof der Regenbogen befindlichen Pavillons.

Halver - Die Awo-Kita hat keinen Platz für alle Kinder. Jetzt soll eine Notgruppe herhalten. Für ein Jahr. Dann ist der Neubau geplant.

Am Donnerstag, 5. März, tagt der Ausschuss für Bildung und Jugend im Rathaus statt. Ein Tagesordnungspunkt sieht die Nutzung von Räumen der Regenbogenschule, Standort Halver, als Notgruppe für die Awo-Kita Wundertüte vor.

Nicht alle Anmeldungen können berücksichtigt werden

Im Rahmen des Anmeldeverfahrens für das Jahr 2020 zeigte sich, dass die Awo-Einrichtung nicht alle Anmeldungen im Ü3-Bereich berücksichtigen konnte, heißt es in der Ausschussvorlage der Stadtverwaltung. Auch Geschwisterkinder müssten abgelehnt werden, heißt es weiter. Die Einrichtungsleitung sei daher an die Stadt sowie an die Schulleitung der Regenbogenschule mit dem Ziel herangetreten, für den Zeitraum vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2021 eine Ausweichmöglichkeit für eine Notgruppe zu finden

In gemeinsamen Gesprächen mit dem Märkischen Kreis und dem Landesjugendamt konnten zwei Räume als Notgruppe für zunächst ein Jahr benannt werden. Dabei handele es sich um die Pavillons auf dem Schulhof der Regenbogen. Die Stadt Halver beabsichtige daher, einen entsprechenden Nutzungsvertrag der Pavillons mit der Awo für die Dauer eines Jahres abzuschließen. 

Stadt freut sich, eine Möglichkeit gefunden zu haben

Die Awo, als Träger der Kita Wundertüte, möchte vorerst nicht zu der Thematik Stellung nehmen und den Beschluss abwarten. Vonseiten der Stadt hieß es vorab, man sei froh, der Kita helfen und eine Notgruppe realisieren zu können. Der Bedarf an Kita-Plätze sei auch in Halver unzweifelhaft gegeben, heißt es in der Vorlage weiter.

Sachbearbeiter Kai Hellmann verweist bei dieser Thematik auch auf die Beschlussvorlagen des Neubaus einer Kindertageseinrichtung für die Awo. „Es ist beabsichtigt, ab 2021 eine weitere Gruppe sowie heilpädagogische Gruppe im Neubau zu installieren.“

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