Kein Steuernachlass für Jagdhunde

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Keine Vergünstigung: Für Jagdhunde in Halver gilt weiter der volle Hundesteuersatz.    

Halver - Eine Steuerbefreiung für Jagdhunde wird es in Halver nicht geben. Mit einem entsprechenden Antrag ist die CDU-Fraktion im Rat gescheitert.

Angefragt hatte die CDU das Thema bereits im Hauptausschuss, als es um die anstehende Änderung der Hundesteuersatzung ging vor dem Hintergrund, Therapiehunde künftig lediglich mit dem halben Steuersatz zu belegen. Dass diese Vergünstigung auch auch für Jagdhunde Bestand haben sollte, regte die CDU in der Sitzung an. Die Entscheidung wurde damals in den Rat verschoben, weil zunächst geklärt werden sollte, um wie viele Hunde es letztlich gehen würde.

Am Montag im Rat war klar, dass es sich um lediglich neun Hunde handele, doch die Verwaltung blieb bei ihrer Vorlage, um möglichst wenig Ausnahmetatbestände zuzulassen, wie Bürgermeister Michael Brosch argumentierte. Jagdhunde seien damals aus der Begünstigung herausgenommen worden, das „öffentliche Interesse an einer Privilegierung“ sei aber nicht erkennbar, so Brosch.

Der CDU-Antrag fand damit gegen die Stimmen von SPD, UWG, Grünen und FDP keine Mehrheit. Auch in der eigenen Fraktion registrierte die CDU zwei Enthaltungen. Kurt Dietrich Neuhaus und Hugo Kerspe hatten damit vergebens versucht, die geminderte Steuer durchzusetzen mit der Begründung, dass hier ein Dienst für die Allgemeinheit erfolge – unter anderem mit der allgemeinen Hege, aber auch mit der Nachsuche nach angefahrenem und verletztem Wild.

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