Keine akute Gefahr

Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste geht bislang davon aus, dass es keine weiteren Waffen am Hierschberg gibt.

HALVER ▪ Die Frage, ob der Waldbrand am Hirschberg die Stielhandgranaten zur Explosion brachte oder das Zünden der alten Kriegswaffen das Feuer entfachte, ist bislang nicht geklärt. Aus diesem Grund, so erklärt Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste der Stadt Halver auf Anfrage unserer Zeitung, sei man auch nicht involviert, werde lediglich durch die normale Kommunikation mit der Polizei über die Geschehnisse informiert.

Würde eine akute Gefahr bestehen, dass in dem Waldstück – das im Übrigen an der Stadtgrenze zu Lüdenscheid liegt – wäre längst der Kampfmittelräumdienst aus Hagen angefordert worden. Dieser hätte das Gelände dann nach möglichen weiteren (alten) Waffen durchsucht. Hinweise auf weitere Granaten oder andere alte Kriegswaffen habe es aber weder von der Feuerwehr, die dort im Einsatz war, noch von den Beamten, die am Tage das Waldstück durchsuchten, gegeben. Aufgrund der Karten, die von Engländern und Belgiern über Kriegsaltlasten erstellt worden sind und die auch beispielsweise der Stadt zur Verfügung stehen, wisse man, dass insbesondere im Zweiten Weltkrieg die Bahnhöfe in Oberbrügge, Halver oder auch Anschlag bombardiert worden seien. Und nicht jede Bombe war explodiert – Lutz Eicker erinnert an den Bomben vor einigen Jahren in Anschlag, die vom Kampfmittelräumdienst beseitigt wurde. ▪ Det Ruthmann

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