Änderung in der Bauordnung

Bauen wird in Halver ab September teurer

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Das Freistellungsverfahren wird zum 30. September 2017 abgeschafft und das Bauen damit teurer.

Halver - Eine Änderung in der Landesbauordnung sieht vor, dass das sogenannte Freistellungsverfahren zum 30. September 2017 abgeschafft wird. Diese Änderung klingt erst einmal abstrakt, wird aber all diejenigen, die nach genanntem Datum ein Haus bauen möchte, mehrere Hundert Euro kosten.

Zum Hintergrund: „Für alle Wohngebiete hat sich eine neue Rechtslage ergeben“, erklärt Halvers Kämmerer Markus Tempelmann. Die neue Rechtslage besagt, dass man nach dem 30. September 2017 keinen Antrag mehr auf Genehmigungsfreistellung beim Bauamt der Stadt Halver stellen kann. Besagten Antrag konnten Hausbauer dann stellen, wenn es einen ausgewiesenen Bebauungsplan gab, das Baugebiet erschlossen war und keinerlei Abweichungen beantragt wurden. „Wenn sich das Bauamt dann einen Monat nach Einreichung nicht beim Antragssteller gemeldet hatte, war das Bauvorhaben automatisch genehmigt, ohne dass eine Gebühr dafür erhoben wurde“, erklärt Tempelmann.

Künftig läuft das anders: Das Freistellungsverfahren wird abgeschafft, ein Bauantrag für ein privates Eigenheim darf dann nur noch beim Märkischen Kreis gestellt werden. Und der erhebt für die Genehmigung – je nach Größe und Bauart des Hauses – eine Gebühr. Im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich, schätzt Tempelmann.

Für Bauherren drängt die Zeit

Bislang haben laut des Kämmerers zahlreiche private Bauherren in Halver in den Bereichen Falkenstraße und Leyer Sonnenschein vom Freistellungsverfahren profitiert. Wer sich schnell entschließt ein privates Eigenheim zu bauen, kann bis 30. September Geld sparen.

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