Appell an Vernunft der Halveraner

Silvester in Halver: Kein Verbot, aber Mahnung

In Halver gibt es keine Bereiche, in denen das Zünden von Böllern und Raketen verboten ist. Allerdings appelliert Kreispolizeisprecher Marcel Dilling an die Vernunft der Menschen im Märkischen Kreis, damit niemand verletzt wird und das Fachpersonal in den Krankenhäusern nicht zusätzlich belastet wird.
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In Halver gibt es keine Bereiche, in denen das Zünden von Böllern und Raketen verboten ist. Allerdings appelliert Kreispolizeisprecher Marcel Dilling an die Vernunft der Menschen im Märkischen Kreis, damit niemand verletzt wird und das Fachpersonal in den Krankenhäusern nicht zusätzlich belastet wird.

Ein offizielles Böllerverbot wie in anderen Städten im Land Nordrhein-Westfalen gibt es in Halver nicht. Aber es gibt den Appell an die Vernunft: „Nicht alles, was möglicherweise erlaubt ist, ist auch sinnvoll“, mahnt Thomas Gehring, Fachbereichsleiter Bürgerdienste im Rathaus, in Richtung der Böller-Fans, die es um Mitternacht ins neue Jahr hinein wieder krachen lassen möchten.

Halver - Ausgebremst ist das Böllern in diesem Jahr ohnehin durch das Verkaufsverbot von Feuerwerk des Typs F2 mit Raketen, Böllern und Batterien. Ziel ist es, die Kliniken nicht durch zusätzliche Patienten zu belasten, die sich mit der Pyrotechnik schwer verletzten können. Ähnliche Maßgaben gelten auch in der Nachbarkommune Schalksmühle.

Fachleute warnen zudem davor, sich entsprechendes Materials aus dem Ausland zu besorgen, weil hier für die Sicherheit noch weniger garantiert werden kann. Und auch die Reste vom vergangenen Jahr könnten kritisch sein. Je nach Feuchtigkeit oder langer trockener Lagerung könne sich das Ansprechverhalten des Zünders ändern.

Im Übrigen gelten aber nicht nur in Halver, sondern bundesweit die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung. Konkret: Treffen dürfen sich fünf Personen aus zwei Haushalten. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht hinzugezählt.

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