Von Katzen bis Igelbox

Die Jugendlichen des TSV beteiligten sich natürlich mit großem Engagement am Tag der offenen Tür in der Tierauffangstation. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Der Tierschutzverein (TSV) Halver-Schalksmühle ist längst ein Verein, dessen Mitglieder zwar oft genug im Stillen arbeiten, der aber dennoch seinen festen Platz mit entsprechendem Stellenwert in der Stadt im Grünen und der Nachbargemeinde hat. Das zeigte sich auch am Samstag beim zweiten Tag der offenen Tür in der Tierauffangstation am Langenscheid, wo es ein stetiges Kommen und Gehen gab.

Schließlich hatte der TSV seinen zahlreichen Besuchern aber auch einiges zu bieten: Neben der Möglichkeit, sich die Auffangstation – dort leben derzeit fünf Katzen, eine sechste ist in einer Pflegestelle untergebracht, und sieben Kaninchen – anzusehen, wurden die TSV-Gäste mit Kaffee, Kuchen, Waffeln, Getränken und Grillwürstchen versorgt.

Kratzbäume für Katzen aus Naturholzstämmen, Nist- und Insektenkästen vom Tierschutzbund konnten erworben und ebenso selbst hergestellte Schlaf- und Futterkisten für Wildkatzen sowie Igelboxen angesehen werden. Informationen wurden an den Ständen des Baumvereins, der Hundepension „Hand & Pfote“ und des Tierbestattungsunternehmens „Vergissmeinnicht“ vermittelt.

Wer etwas über die Verpflegung von Kaninchen erfahren wollte, konnte dies mit Hilfe der „Kräuterkarte“. Zudem malte Sabine Widal Tierbilder, gab es einen kleinen Trödelstand – von den Mitgliedern der Jugendgruppe betreut – und wurde eine kleine Tombola durchgeführt.

TSV-Vorsitzende Tanja Schweda freute sich aber nicht nur über den guten Zuspruch beim Tag der offenen Tür, sondern dankte den Sponsoren Sparkassen, Volksbank und Raiffeisenmarkt und der Organisatorin Petra Schroen.

Ebenso froh ist man beim TSV, dass es in diesen Sommerferien lediglich einen auf der Karlshöhe ausgesetzten Hund gegeben hat – der konnte bereits nach Drolshagen vermittelt werden. Toll hätten sich auch die Futterspendenboxen im Kaufpark und Raiffeisenmarkt entwickelt, so Tanja Schwede: „Die müssen wir beinahe täglich leeren.“ ▪ Det Ruthmann

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