Karneval im Pfarrer-Neunzig-Haus

Gute Laune und bunte Jecken beim Gemeindekarneval

Halver - Der Gemeindekarneval im Pfarrer-Neunzig-Haus lockte viele Gäste an. 

Turbulent und bunt ging es am Samstag beim Gemeindekarneval im Pfarrer-Neunzig-Haus der katholischen Kirchengemeinde Christus König zu. Einmal mehr hatten zahlreiche Gemeindemitglieder ein mehrstündiges Programm auf die Beine gestellt, bei dem für jeden Jecken das Richtige an musikalischen, tänzerischen und humoristischen Einlagen dabei war.

Auch diesmal war der Gemeindesaal nahezu voll besetzt, und die Stimmung konnte schon bald als ausgelassen und mehr als karnevals-tauglich bezeichnet werden. „Stewardess“ Sina Taake führte die jecken Fluggäste den ganzen Abend sicher und souverän durch das bunte Programm.

Gemeindekarneval Christus König 2020

Einen großen Anteil daran hatten die Six Packs, sechs muntere Damen, die mit zahlreichen Beiträgen begeisterten. Auch den Einstieg in die vergnügliche Veranstaltung übernahm die fröhliche Damentruppe mit einer Tanzdarbietung zum Höhner-Hit „Wir halten die Welt an“, wobei natürlich auch das fantasievoll verkleidete Publikum beim entsprechenden Refrain, wie bei diesem Song vonnöten, zur Salzsäule erstarren durfte.

Gute Stimmung mit Bühnenauftritten

Bittersüß geriet im Anschluss die Vorstellung von Christel Kotsch alias Käthe Brockmüller, bei der es sich mit ihrem Sauerländer Akzent um so etwas wie die Schwester von Lioba Albus’ Mia Mittelkötter handeln könnte, denn an diesem Abend stieg das Urgestein des Christus-König-GemeindeKarnevals nach 33 Jahren zum letzten Mal in die Bütt. Die Dame aus dem Sauerland philosophierte über die Probleme von älteren und jüngeren Paaren, bei denen in jedem Fall alle Hausarbeit an den Frauen hängen bleibt.

Aus den Händen der Six Packs erhielt Christel Kotsch einen Blumenstrauß und gute Wünsche für die Zukunft, bevor die Six Packs kurz darauf schon wieder an der Reihe waren und sich für den Sketch „Samba“ selbst als Puppen inszenierten.

Traditionell karnevalistisch ging es auch bei jenen Gästen zu, die von außerhalb eingeladen wurden, nämlich der Showgarde Kreuzberg. Funkenmariechen und Gardetänzer zeigten eine spektakuläre Show, bei der es allerdings im Rahmen so mancher Hebefigur unter der Bühnendecke reichlich eng wurde. Dennoch ging alles gut und es hängen im Pfarrer-Neunzig-Haus noch alle Lampen.

Ganz viele Claus Optenhöfels

Pastor Claus Optenhöfel konnte leider nicht persönlich anwesend sein. Dafür traten allerdings die Tänzer der Gruppe „to opt.ia“ aus Breckerfeld in Gestalt zahlreicher Claus Optenhöfels auf. Diese Darbietung kam bei den Besuchern so gut an, dass noch eine Zugabe nachgeschoben werden musste.

Auch in den Pausen sorgten die Jecken im Pfarrer-Neunzig-Haus stets für Stimmung und starteten zum Beispiel eine Polonaise durch die Räume. Für die musikalische Begleitung der Veranstaltung zeichnete Musiker und Alleinunterhalter Marc Bröker verantwortlich.

Preis für das beste Kostüm

Zahlreiche weitere Programmpunkte, darunter eine Kostümprämierung, bei der die Bewertung bei den vielen gelungenen Verkleidungen nicht leicht viel, rundeten die jecke Party ab.

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