126 Spender und besonderes Jubiläum

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Der Oberbrügger Thomas Schwarzer spendete zum 89. Mal sein Blut. ▪

OBERBRÜGGE ▪ Sichtlich entspannt beobachtete Thomas Schwarzer während er auf einer Liege im Bürgerhaus in Oberbrügge liegt, wie sein Blut durch einen Schlauch in den Auffangbeutel fließt. Für den 53-Jährigen war es die 89. Blutspende. „Ich habe das von meinem Vater angenommen. Es ist ein gutes Gefühl, anderen zu helfen“, erklärte der Oberbrügger. Er spende viermal im Jahr Blut. Allerdings habe er auch schonmal für längere Zeit ausgesetzt. „Da habe ich einige Male direkt nach der Spende Konditionstraining gemacht. Das hat mein Körper nicht lange mitgemacht“, sagte der 53-Jährige.

Inzwischen gehe er aber wieder regelmäßig zum Spenden. Probleme habe er nie gehabt. Auch seine Frau habe er schon zur Spenderin gemacht. „Wenn sie mal nicht kann, ist sie richtig sauer“, lachte Schwarzer. Er selbst wolle solange Blut spenden gehen, bis es ihm die Ärzte verbieten.

Die Helfer des DRK-Ortsvereins Halver und des Blutspendedienstes West aus Hagen zeigten sich mit der Resonanz auf die Aktion im Bürgerhaus durchaus zufrieden. Denn 125 Männer und Frauen waren gekommen, um ihr Blut zur Verfügung zu stellen, darunter drei zum ersten Mal.

Bis Letztere allerdings Karl-Heinz Herrmann erreicht haben, dürfte es noch einige Jahre dauern. Denn der Halveraner stellte am Montag im Bürgerhaus zum 125. Mal seinen roten Lebenssaft zur Verfügung. Auf stolze 50 Blutspenden kommt mittlerweile Bernd Boecker.

An 25 DRK-Terminen haben Beate Panne, Stephanie Beckmann und Jan Fröhling teilgenommen. Zum zehnen Mal Blut gespendet haben Gabriele Jakubowski und Janina Kaufhold.

Insgesamt sieben Helfer des DRK-Ortsvereins Halver kümmerten sich um die Anmeldung der Spender sowie um deren Versorgung. Unter ihnen auch Rudi Olson: „Wir haben alles da. Verschiedene Kuchen und Brötchen mit Wurst und Mett.“ Es klappe alles prima, sagte Olson. Wegen der Herbstferien habe er sich im Vorfeld keine Sorgen gemacht: „Die Spender kommen ja trotzdem. Und auch Helfer vom Ortsverein sind genug da.“

Die Jubiläumsspender dürfen sich nun erst in enigen Wochen wieder anzapfen lassen – alle anderen haben aber schon in der nächsten Woche dazu Gelegenheit. Denn der Blutspendedienst West führt am kommenden Dienstag, 23. Oktober, in der Zeit von 15 bis 20 Uhr in der Realschule den nächsten Blutspendetermin in der Stadt im Grünen durch. Darüber hinaus steht das Blutspendemobil des DRK, wie bereits berichtet, von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 13 Uhr am Eugen-Schmalenbach-Berufskolleg in Ostendorf. In erster Linie ist diese Aktion zwar für Berufskollegschüler gedacht, aber alle anderen können natürlich auch dort Blut spenden. ▪ det/jape

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