Wegebau im Außenbezirk

Konzept Wegebau: Zwei Projekte noch in diesem Jahr möglich

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Völlig kaputt: die Straße in Richtung Büchen und Büchermühle.

Halver - Die Zeichen für den Wegebau im Außenbezirk stehen offenbar gut. In der Bauverwaltung der Stadt geht man davon aus, voraussichtlich noch in diesem Jahr mit zwei Projekten beginnen zu können.

Zwei Straßenstücke in einer Länge von jeweils gut einem Kilometer sollen mit Unterstützung des Landes wiederhergestellt werden. 

Der Wirtschaftsweg von Nonnen Ennepe nach Kreimendahl ist seit vielen Jahren sanierungsbedürftig. Die Tragfähigkeit des Weges ist absolut unzureichend. Damit weiterhin die multifunktionale Nutzung als Hauptwirtschaftsweg erfolgen kann, müsse er dringend erneuert werden, heißt es nach Informationen des Allgemeinen Anzeigers. 

In ähnlicher Weise gilt das für den Wirtschaftsweg von Dommelnheide in Richtung Streitstück. Auch hier ist die Fahrbahndecke völlig kaputt, sodass die Sanierung unumgänglich wird. 

Maßnahme durch bestimmte Mittel möglich

Möglich werden beide Maßnahmen nun durch Mittel des Landwirtschaftsministeriums für den Wegebau im ländlichen Bereich, um die sich die Stadt erfolgreich bemüht hat. Sechs Millionen Euro stehen für ganz Nordrhein-Westfalen für genau solche Projekte zur Verfügung. Fast eine Millionen Euro davon sollen nach Halver fließen. Veranschlagt sind die Kosten mit jeweils 810 000 Euro. Die Förderung beträgt 60 Prozent, sodass vonseiten der Stadt Halver kurzfristig noch mehr als 600 000 Euro an investiven Mitteln bereitgestellt werden müssten. 

Ohne die Landesunterstützung jedoch hätte kaum eine Chance bestanden, diese Wege wiederherzustellen. Sollte nun tatsächlich noch in 2019 gebaut werden können, müsste das Geld überplanmäßig bewilligt werden. Der Vorschlag, sich um die Förderung zu bewerben, war im Frühjahr aus der Politik heraus erfolgt, nämlich zusätzlich zum ohnehin laufenden Sanierungsprogramm für Straßen innerhalb und außerhalb des Stadtgebiets einen entsprechenden Antrag auf den Weg zu bringen. Initiiert hatten den Antrag die Fraktionen von CDU, Grünen und FDP, und zwar eigentlich erst für die Jahre 2020 beziehungsweise 2021. 

Als hilfreich hatte sich in diesem Zusammenhang erwiesen, dass Halver bereits frühzeitig ein Wegenetzkonzept für den ländlichen Raum erstellt und damit alle Wege erfasst und kategorisiert hatte.

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