Karlshöhe: Kampfmittelräumdienst fahndet nach Blindgänger

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Die Firma Tauber aus Münster ist spezialisiert auf die Suche nach Kampfstoffen. Sie setzen diel Bohrlöcher an der Karlshöhe.

Halver - Seit Freitag, 11. Dezember, sondiert der Kampfmittelräumdienst im Auftrag des Regierungspräsidiums Arnsberg die Lage an der Karlshöhe. Im jungen Buchenbestand hinter der Total-Tankstelle, Wohnbebauung und dem Werkzeugbau Degenhardt wird unverändert eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet.

Jetzt gelte es, sich Klarheit zu verschaffen, sagt Christoph Söbbeler, Pressesprecher des Regierungspräsidiums, auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers. Ergebnisse der Untersuchung seien voraussichtlich Mitte der kommenden Woche zu erwarten. 

Die Suche nach dem Blindgänger geschieht über Probebohrungen, die bis in eine Tiefe von sieben Metern am vermuteten Lageort gesetzt werde. 37 Bohrungen werden es zunächst sein, über die es möglich ist, Abweichungen vom normalen Magnetfeld der Erde zu messen, die auf Metall hindeuten würden.

Dies bedeute allerdings nicht automatisch, dass es sich dabei tatsächlich um brisante militärische Altlast handele, hieß es vor Ort. Anwohner hatten Ende Oktober darauf gedrängt, dass die Situation an der Karlshöhe endlich geklärt werden müsse. Die Zuwegung für den Bagger hatte die Feuerwehr von der Howarde aus freigeschnitten.

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