Jung und Alt blicken auf die Module

Der siebenjährige Jakob war mit der gesamten Familie aus Hagen angereist. ▪ Fraune

HALVER ▪ Selbst im Gespräch sind die Augen nur auf eines gerichtet: die Modelleisenbahn.

Für den siebenjährigen Jakob steht dann schnell fest: „Ich hoffe, die werden wir mal wieder aufbauen.“ Und dann blickt das Augenpaar über die Schulter zum Vater Markus Kaltenborn, der gerade noch von der eigenen Bahn erzählte, die im Keller verstaubt. Das Rollmaterial, wie der eigens aus Hagen Angereiste es nennt, stamme schon von seinem Vater und Großvater. Und da sein eigener Sohn nun ein Stück größer sei, könne die eine oder andere Bahn auch ohne Probleme wieder hervorgeholt werden. Gestern wollte die Familie mit Sohn beziehungsweise Bruder Ferdinand (3) aber erst einmal die Module des Modelleisenbahnclubs (MEC) Halver in Augenschein nehmen. Dieser hatte für dieses Wochenende zu den Modellbahntagen ins Vereinsdomizil am Weißenpferd 30 eingeladen. Rund 1000 Interessierte kamen.

„Wir sind rundum zufrieden mit der Resonanz“, freute sich Vorstandsmitglied Dr. Wilhelm Tilenius. Damit sei die Veranstaltung auf mindestens so viel Interesse gestoßen wie im Vorjahr. Besonders glücklich zeigte sich Tilenius über die Altersspanne der Besucher, die vom kleinen Kind bis zum 85-Jährigen reichte. Die Besucher würden zudem aus dem gesamten Märkischen Kreis anreisen, um die Spur 1+2-Anlage zu begutachten, die digital gesteuert wird.

Nachdem die Modelleisenbahnclub-Mitglieder in den vergangenen Wochen und Monaten wieder einige Veränderungen und Detailarbeiten vorgenommen hatten (wir berichteten), nahmen die Besucher die neue Kehrschleife ebenso unter die Lupe wie die optische Aufbereitung, die durch großflächige Landschaftsbilder im Hintergrund geboten wurde. Klar, dass da Fragen, wie nach der digitalen Steuerung eines Krans ebenso angesprochen wurden wie die Modulbauweise an sich. Denn diese birgt auch für Familienväter wie Markus Kaltenborn einen Vorteil: Im Keller kann so das angeeignete Wissen selbst auf kleinerem Raum umgesetzt werden. ▪ Marco Fraune

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