Jugendzentrum begrüßt zwei neue Mitarbeiter

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Am ersten Arbeitstag übernahmen Maren Dettlaff und Bundesfreiwilligendienstler Timo Walter die Kinderbetreuung im Jugendzentrum.

Halver - Das Jugendzentrum am Jugendheimplatz hat seit Donnerstag zwei neue Mitarbeiter: Sozialarbeiterin Maren Dettlaff und Timo Walter, der seinen Bundesfreiwilligendienst absolviert. Beide werden im wahrsten Sinne kräftig mitanpacken.

Denn für alle Mitarbeiter heißt es ab November, den Umzug in die neue Einrichtung In der Helle vorzubereiten: „Hier alles einpacken, verladen und am neuen Standort wieder auspacken“, erklärte Jugendzentrumsleiter Arndt Spielmann den Beiden vor Arbeitsbeginn einen Teil der bevorstehenden Aufgaben. Die 22-jährige Maren Dettlaff aus Lüdenscheid wird sich vor allem um das Programm der Kindernachmittage kümmern: Basteln, angeleitetes Spielen im Garten oder Kochen gehören fortan zu ihren Aufgaben. Hinzu kommen die Planung und Organisation der Nachmittage. Dienstags und donnerstags arbeitet sie in Halver, montags und freitags am Standort in Oberbrügge.

Studium beendet, Arbeit aufgenommen

Leiter Arndt Spielmann (links) freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinen neuen Kollegen Maren Dettlaff und BuFdi Timo Walter.

Mit Arbeiten im sozialen Bereich ist sie in Theorie und Praxis vertraut: „Ich habe im Juli mein Studium der Sozialen Arbeit an der Universität Dortmund beendet. Die Einrichtung hier kannte ich aber schon von meiner Arbeit als Honorarkraft“, sagte Dettlaff bei ihrer Vorstellung. 30 Stunden pro Woche arbeitet sie ab sofort hauptamtlich in dem vierköpfigen Team. Zu diesem gehört auch der 21-jährige BuFdi Timo Walter aus Halver. Im März legte er sein Fachabitur am Anne Frank Gymnasium ab. Die Fachhochschulreife wird aber erst nach einem praktischen Jahr anerkannt – dazu zählt auch ein Bundesfreiwilligendienst. „Bei meiner Suche war ich für alles offen. Ich finde es interessant, hier mal reinzuschauen.“ Walter wird sich nicht nur um den Umzug kümmern.

Mehr als nur Thekendienst

Einen Teil seiner Arbeit wird er hinter der hauseigenen Theke verbringen: „Wenn die Kinder und Jugendlichen nach Getränken, Tischtennisbällen oder einer Tiefkühlpizza fragen, dann können sie sich an Timo wenden“, sagte Spielmann. „Das Gute ist, dass BuFdis auf pädagogische Art und Weise auch mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten dürfen. Das durften Zivildienstleistende nicht.“

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