Jugendarbeit in Oberbrügge soll Anfang 2018 beginnen

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Halver - Der Start soll zum Beginn des neuen Jahres erfolgen, „und das ist mehr als sportlich“, sagt Kristian Hamm von der Sentiris gGmbH, die künftig offene Kinder- und Jugendarbeit in Oberbrügge und Halver anbieten wird. 

Was ist geplant? 

Das Angebot für Kinder und Jugendliche soll zweimal in der Woche, voraussichtlich Dienstag und Donnerstag, nachmittags in Oberbrügge in Räumen der Grundschule stattfinden. Geplant ist mit Stand von jetzt eine Öffnungszeit zwischen 14 und 17 Uhr. Dabei will man darauf achten, dass es nicht mit möglichen parallelen Angeboten, beispielsweise des TuS Oberbrügge, kollidiert. 

Findet das nur in Oberbrügge statt? 

Nein. Vorgesehen ist die enge Verzahnung mit dem bestehenden Jugendcafé Aquarium in der Helle. Allerdings müsse man noch räumliche Möglichkeiten für die jüngeren Besucher beschaffen. 

Wer ist die Zielgruppe? 

Im Grundsatz sind es nach Definition des Kreisjugendamts Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 20 Jahren. Hamm geht davon aus, dass es sich schwerpunktmäßig um Sechs- bis Zwölfjährige handeln wird, die mit der Einrichtung des Treffs älter werden und „organisch“ in das Jugendcafé hineinwachsen. 

Welches Stundenkontingent steht dafür zur Verfügung? 

Die Sentiris gGmbh wird eine Kraft mit einem Zeitvolumen von 26 Stunden einstellen können, unter Umständen auch auf Honorarkräfte zurückgreifen. Von diesen 26 Stunden sind 9 für die sogenannte aufsuchende Jugendarbeit bestimmt. 

Was ist aufsuchende Jugendarbeit? 

Das ist nicht unbedingt die Arbeit des Streetworkers, der sich am Busbahnhof mit Jugendlichen über deren Drogenkonsum austauscht, sondern alle Angebote, die der Jugendtreff außerhalb seiner Räume unterbreitet. Vorstellbar ist laut Hamm Puppentheater auf dem neuen Spielplatz am Rathaus, ein Street-Soccer-Turnier auf der Sportanlage in Oberbrügge und Ähnliches. 

Wie wird der neue Treff ausgestattet? 

Der Jugendtreff kann die Räume und das vorhandene Material nutzen, wird aber im weiteren Verlauf auch auf Spenden angewiesen sein. Aus seinem Budget sind zudem Beträge festgeschrieben, die ausschließlich für Veranstaltungen genutzt werden dürfen, damit das Geld direkt bei den Jugendlichen ankommt. 

Wer wird den neuen Treff in Oberbrügge und die Angebote in der Stadt leiten? 

Das ist noch nicht ganz klar. Eine offizielle Vorstellung ist noch nicht erfolgt. Die betreffende Person solle aber nach Möglichkeit Erfahrung im Umgang mit der Zielgruppe mitbringen. 

Wie kam Sentiris als Träger ins Gespräch? 

Die Überlegung kam nach Auskunft Hamms im Kreisjugendamt auf, nachdem Sentiris als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt war. Das Angebot der Kinder- und Jugendarbeit soll das Angebot abrunden, dass auf eine Quartiersarbeit mit unterschiedlichen Altersgruppen zielt mit dem geplanten Dorfladen, Einkaufstaxi und eben dem Kindergarten, der zum 1. August kommenden Jahres den Betrieb aufnehmen soll.

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