Humboldtschule in Halver

Jetzt greift Plan B an der Humboldtschule

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Bereit zur Installation: Der erste Teil der neuen Fenster ist bereits geliefert und steht im Atrium.

Vom urpsrünglichen Plan mussten die Verantwortlichen an der Humboldtschule abweichen. Wie Plan B aussieht, erfahren Sie hier: 

Ursprünglich sollten die Arbeiten am Atrium der Humboldtschule zum Schulbeginn beendet sein, doch durch Probleme mit der Statik musste der ursprüngliche Zeitplan umgestrickt werden. Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass alle Maßnahmen, je nach Witterungsbedingungen, erst drei Monate nach Ende der Sommerferien abgeschlossen sind. 

„In enger Abstimmung mit Schulleiter Reiner Klausing haben wir das weitere Vorgehen geplant und einen guten Kompromiss gefunden“, erklärt Lutz Schützeberg vom heimischen Architekturbüro Eicker. Was die Durchführung der Arbeiten angehe, so der Architekt weiter, sei alles im grünen Bereich. „Die Südseite ist bis zum Schulbeginn in zwei Wochen fertig. Den Rest werden wir dann zwei Wochen nach Beginn des neuen Schuljahres in Angriff nehmen.“ Stück für Stück soll dann die Glasfront erneuert werden. Hierbei werden die einfach verglasten Fenster durch doppelt verglaste Fenster ausgetauscht. Diese Maßnahme war dringend notwendig.

Hitze war ein Problem

 „Entweder war es hier richtig kalt, oder eben richtig heiß mit Temperaturen bis zu 50 Grad“, berichtet Michael Lüdtke vom Fachbereich Bauen und Wohnen der Stadtverwaltung und untermalt gerade das Hitzeproblem mit einem Beispiel: „Es war teilweise so, dass der Sicherheitsschaum, der sich in solch einer Brandschutztür befindet, angefangen hat Bläschen zu bilden, weil es so heiß war. Daran erkennt man, welch hohe Temperaturen geherrscht haben.“ 

Maßarbeit: Dieser Kran hievte die Fenster in das Atrium.

Der gesamte Austausch soll planmäßig acht Wochen nach Schulbeginn vollzogen sein. Sind die Fenster installiert, kann der Putzer beginnen, den Wärmedämmputz aufzutragen. „Wichtig ist, dass wir den Lärm möglichst in Grenzen halten. Allen ist wichtig, dass die Schüler möglichst nicht in ihrem Unterricht gestört werden“, stellt Lutz Schützeberg klar und ergänzt: „Da haben wir aber eine gute Lösung gefunden, in dem wir die Fenster in Abschnitten installieren werden.“ 

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Generell zeigt sich der Architekt auch mit der Sorgfalt der Firmen sehr zufrieden: „Wir haben eigentlich damit gerechnet, dass einige Scheiben bei der Demontage zerbrechen. Das ist allerdings nicht passiert. Wenn die Montage genau so reibungslos abläuft, sind wir mehr als zufrieden.“ Dann könne Plan B aufgehen.

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