Jeden Tag mehr als 100 Liter Eis

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Reichlich Arbeit für die Mitarbeiterin Franziska Terlinden in dem vollen Eis-Café Riviera.

HALVER ▪ Bei der Frage nach Ventilatoren ist der Leiter des Lieder Baumarkts hörbar amüsiert. Und der Getränkemarkt Dursty wie das Eis-Café Riviera klagen nicht über fehlende Kunden. Lediglich das Sonnenstudio „Mr. Sunshine“ wird erfreut sein zu hören, dass die sommerlichen Temperaturen nun eine Auszeit nehmen.

„Ausverkauft“ oder „Lieferprobleme“ hören die Kunden, die nach einem Ventilator oder nach bestimmten Getränken fragen – und dies schon seit einigen Wochen.

Die Nachfrage nach Getränken ist mittlerweile so groß, dass in der Woche ein Lastwagen mehr als im Normalfall den Dursty-Markt ansteuern muss. Natürlich ist man in diesem wie auch in anderen Getränkemärkte bemüht, stets ein weit gefächertes Sortiment zu bieten – doch die Hitze ließ die Nachfrage sprunghaft steigen, mit der Folge, dass die Auswahl an Getränken mittlerweile eingeschränkt werden musste. Lieferschwierigkeiten lautet das Schlagwort.

Gleichwohl können die Mitarbeiter der Getränkemarkt-Kette nicht über Mangel an Arbeit klagen. Die Paletten müssen stets mit Getränkekisten gefüllt sein – doch „bisher hat keiner schlapp gemacht“. Wasser sei das ultimative Sommergetränk des Jahres. Aber auch die verschiedenen Säfte und Bier-Mixgetränken würden voll im Trend liegen.

Apropos Abkühlung: Um die Sommerhitze zu meistern, sorgen nicht nur kühle Getränke für eine Erfrischung. Aber auch bei den heiß begehrten Ventilatoren hört man derzeit meist nur „Ausverkauft!“. Und die Regale, in denen sonst Sonnenschirme und Schwimmbecken lagern, sind zunehmend leerer. „Es ist schwer, die Ware so kurzfristig zu kriegen“, verdeutlicht Ulrich Wagner, Leiter des Lieder-Baumarkts, dass man weiterhin auf die Lieferung von beispielsweise Ventilatoren wartet. Großes Gedränge herrschte in den vergangenen Tagen natürlich im Eis-Café Riviera, denn das tolle und vor allen Dingen heiße Wetter, verbunden mit dem Beginn der Ferien, wirkten sich positiv auf den Umsatz der Eisdiele aus. Mehr als 100 Liter Eis werden pro Tag verkauft, freut sich Geschäftsführer Savi Mondo Fabio.

Ganz anders sieht es im Sonnenstudio „Mr. Sunshine“ aus: Dort können sich die Angestellten nicht wegen eines arbeitsreichen Alltags beschweren. Derzeit besuchen nur etwa 50 Prozent der sonstigen Kunden das Sonnenstudio, berichtet Mitarbeiterin Annette Schmitchen. Die dennoch eingeschalteten Solarien würden bei dem heißen Wetter und einer fehlenden Klimaanlage ihr und ihren Kolleginnen kein großes Vergnügen bereiten. Doch bisher hat noch keiner der Mitarbeiter des Sonnenstudios Schaden genommen, der Betrieb läuft mit ihnen normal weiter. ▪ kka

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