Janni Tsurlianis stellt in Tanke aus

Martina Asbeck, Inhaberin von der „Tanke – Haare und Kunst“ hat den Lüdencheider Janni Tsurlianis eingeladen, seine realistischen Gemälde (Portraits) in Halver zu präsentieren. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Man dürfe nicht lange überlegen, um die Aussage eines Bildes zu erfassen und zu verstehen, macht der 51-jährige Janni Tsurlianis aus Lüdenscheid deutlich, dass Emotionen beim Malen eine sehr wichtige Rolle spielten. Jeder Pinselstrich müsse etwas aussagen.

Jeder kann sich ab dem kommenden Freitag, 16. November (19 Uhr), selbst davon überzeugen, was der Lüdenscheider damit meint. Denn dann wird in der „Tanke – Haare und Kunst“ von Martina Asbeck eine Ausstellung eröffnet, in der Tsurlianis ein knappes Dutzend seiner Öl- und Acrylwerke präsentiert. Bis Mitte Januar sind die Werke des 51-Jährige an der Thomasstraße zu sehen.

Janni Tsurlianis, der auch berufsmäßig sozusagen künstlerisch aktiv ist – er hat ein Tattoo-Studio in Dortmund – , hat vor 16 Jahren mit dem intensiven Malen begonnen und sich den Umgang mit Acryl-, Ölfarben und Leinwänden als Autodidakt selbst beigebracht. Der 51-Jährige bevorzugt die realisitische Malerei, insbesondere die von Portraits. Darüber hinaus verwendet der Lüdenscheider auch verschiedene andere Materialien wie beispielsweise Beton für die plastische Gestaltung von Skulpturen.

Janni Tsurlianis betont aber, das es auf die Körpersprache ankomme, das Modell müsse ihn ansprechen. Solche „Aussagen“ stelle er dann in seinen Bildern dar. Im Übrigen sei das Malen beziehungsweise die Vorbereitung darauf bei ihm ein langfristiger Prozess. Denn er würde die Farbe selbst herstellen, sagt der Künstler, das dauere schon einmal ein halbes Jahr.

„Dafür kann niemand meine Werke kopieren“, ist der Lüdenscheider überzeugt, einmalige Farben bei seinen Gemälden zu verwenden. Dies alles hatte auch Martina Asbeck – die ein Bild von Tsurlianis gesehen hatt – veranlasst, den Künstler anzusprechen und für eine Ausstellung nach Halver zu holen. Seine Gemälde sind ab Freitag für zwei Monate in der Tanke zu sehen. ▪ Det Ruthmann

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