Ausgelassene Stimmung beim Music Fever an der Heesfelder Mühle

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Die Band Jamaram war der Hauptact und rmischte Reggae-Musik unter anderem mit Soul, Funk und Jazz.

Halver – Egal ob Reggae oder Rock, beim diesjährigen Music Fever sorgten Bands und Besucher wieder für hervorragende Stimmung.

Live-Musik vom Feinsten erfüllte auch in diesem Jahr wieder das weitläufige Gelände der Heesfelder Mühle im Rahmen des beliebten Music-Fever-Festivals. Bei bestem Sommerwetter hatten die Verantwortlichen der Sound Bäckerei um den Halveraner Musiker Robin „Binyo“ Brunsmeier wieder ein spannendes Line-Up auf zwei Bühnen zusammengestellt, das einige hundert Besucher in Sommerlaune versetzte.

Musik-Nachwuchs auf der Naturbühne

Los ging es auf der Naturbühne mit den Sound Bäckerei Kids, einigen jungen Musikerinnen und Musikern, die von Robin Brunsmeier unterrichtet werden. Zusammen mit den beiden Gitarristen und Sängern Kian Zakikhani und Marko Temelkov interpretierte Robin Brunsmeier unter anderem ein mit den beiden selbst komponiertes Lied ohne Namen sowie Binyos Song „Jeremy Pascal“.

Im Anschluss begeisterte die junge Musikerin Belana Meschik, die bereits in einer eigenen Band namens Wild Wings aktiv ist, einige Songs dieser vierköpfigen Combo, deren Mitglieder alle Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums in Halver sind.

Die Royal Wolves aus Menden – hier Sänger und Gitarrist Marcel Krajewski – spielten Alternative Rock.

Auf der großen Hauptbühne trat im Anschluss die hervorragende Mendener Alternative-Combo Royal Wolves auf. Die Formation, bestehend aus Marcel Krajewski (Gesang, Gitarre), Fabian Czerner (Gitarre, Backing-Vocals), Jan Claßen (Bass und Backing-Vocals) sowie Kris Pietak (Schlagzeug), schlägt gerne härtere Töne an, beherrscht aber auch einen zurückhaltenderen, poppigeren Stil. Dazu gehört unter anderem der aktuelle Song der Formation, „Body Language“, der wie viele ihrer weniger ruppigen Songs in seiner melodiösen und eingängigen Art im besten Sinne an die australische Band Eskimo Joe erinnert.

Music-Fever-Festival 2019, Heesfelder Mühle

Nachdem Robin Brunsmeier und der Saxophonist Rudolf F. Nauhauser mit Binyos sprachgewaltigem, augenzwinkerndem Song „Der Philosofisch“ den „Support“ für die Formation Pele Caster übernommen hatten, lieferte die Band aus Dortmund mit ihrem Frontmann Stefan „Pele“ Götzner deutschsprachigen Rock vom Feinsten. Genau genommen waren die Musiker, die zum Festival gekommen waren, nur ein kleiner Teil des 23-köpfigen Rock-Kombinats, das Pele Caster inzwischen bilden. Bevor die Band auf der Bühne abrockte, präsentierte Frontmann Götzner zwei Stücke akustisch.

Aus Köln waren die Mitglieder der Crossover-Reggae-Formation Bermooda angereist, die sozusagen einen kleinen Vorgeschmack auf den Hauptact des Abends, Jamaram, gaben, die ebenfalls Reggae mit unterschiedlichen anderen musikalischen Genres mischen. Während Jamaram jedoch oft auf südamerikanische Versatzstücke zurückgreifen, verbinden Bermooda ihren Roots-Reggae verstärkt mit Rock und Pop.

Ein Auftritt von Binyo & Friends gehörte mit zum Festival-Programm.

Binyo spielte vergangenes Jahr auf der Hauptbühne, absolvierte jedoch diesmal einen nicht weniger energiegeladenen Gig auf der Naturbühne. Neben festen Mitstreitern wie Saxophonist Rudolf F. Nauhauser oder Sebastian Kreinberg, mit dem Binyo das Hip-Hop-Duo Hazefeld bildet, waren auch viele sporadische Mitmusiker des beliebten Halveraner Künstlers am Start, darunter Sängerin Nina Jansen, Keyboarder Benni Vollmann und Schlagzeuger Tobias Taugner.

Jamaram sorgt für Höhepunkt

Den Höhepunkt des Abends bildete schließlich der Hauptact Jamaram auf der Hauptbühne. Die achtköpfige Formation um die beiden Frontleute Thomas „Tom“ Lugo (Gesang) und Samuel „Samy Danger“ Hopf (Gesang, Gitarre) ist in München ansässig und zu Recht als „Gigmonster“ bekannt, das unermüdlich durch Deutschland, Europa und den Rest der Welt tourt.

Jamaram vermischen den Reggae mit fast allem, was die Populärmusik zu bieten hat und sparen dabei weder Soul, Funk und Jazz noch Pop-, Afro-, Polka- oder Latin-Versatzstücke aus. Diese sommerliche Mischung der Formation, die schon mehrfach beim Music Fever zu Gast war, sorgte auch diesmal wieder für hervorragende Stimmung und ließ die Festivalbesucher ausgelassen feiern. Am Sonntagvormittag waren dann alle im Rahmen eines Frühschoppens mit Jazz-Musik zum Chillen eingeladen.

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