„Wir gehören zu und in Halvers Mitte“

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Vorsitzender André Trimpop (l.) und Schatzmeister Helmut Crestani informieren die DRK-Mitglieder über mögliche Konsequenzen durch die Regionale-Planungen.

Halver - Nichts weniger als die Zukunft des Halveraner DRK-Ortsvereins stand für den Vorstand und die Mitglieder am Mittwochabend auf der Jahreshauptversammlung im Mittelpunkt. Durch die Pläne zur Regionale 2013 könnte, wie berichtet, ein Teil des Domizils an der Thomasstraße abgerissen werden.

Und sollte dieses, aus Sicht des DRK, „Worst Case“-Szenario eintreten, wäre das Treffen am Mittwochabend die letzte Jahreshauptversammlung im derzeitigen Gruppenraum gewesen. Soweit wollen es die Helfer nach Möglichkeit aber nicht kommen lassen. „Wir fühlen uns hier sehr wohl und wir gehören zu und in Halvers Mitte“, stellte der erste Vorsitzende André Trimpop klar, der nochmals auf das finanzielle Aus durch einen möglichen Umzug hinwies. Für die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes ein Grund mehr, um für den Verbleib an ihrem jetzigen Standort zu kämpfen. „Durch unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben unsere Helfer die Unterkunft eingerichtet und faktisch mit Leben erfüllt“, erklärte der Vorsitzende, der sich besonders über die Art der Ausschreibung für das Projekt ärgert. Wie Trimpop ausführte, sei der Erhalt und die aktive Einbeziehung des DRK-Heims in die Pläne nur als Nebenlösung in der Ausschreibung angedacht. Um trotz dieser Vorzeichen erfolgreich für den Erhalt des Gebäudes zu kämpfen, appellierte Trimpop: „Alle Halveraner Bürger, Mitglieder des Vereins - insbesondere die passiven - rufe ich dazu auf, sich aktiv in die konkreter werdenden Regionale-Planungen einzuschalten und unseren seit mehr als 111 Jahren in Halver bestehenden Verein nicht aufzugeben.“

Neben der ungewissen Zukunft der Unterkunft bereitet dem DRK auch die Entwicklung bei den passiven Mitgliedern Sorgen. „Wir müssen unsere Mitgliederwerbung wieder vorantreiben. Die Zahl der passiven Mitglieder ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Aber gerade diese Mitglieder sind für uns besonders wichtig, um die Finanzierung zu sichern“, erklärte Schatzmeister Ralf Huckenbeck in seinem Jahresbericht. Abseits dieser beiden „Großbaustellen“ verzeichnete das DRK ein positives Jahr 2012 mit vielen erfolgreichen Einsätzen und der stetigen Fortbildung der aktiven Mitglieder. - Wesley Baankreis

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