Ostereiermarkt bleibt Gästegarant

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Rudi Olson zeigt das große Besucherbuch, in das sich bis Montag 1670 Gäste eingetragen haben. Im Jahr 2014 soll das Ziel von 2000 Museumsbesucher erreicht werden.

HALVER -  Im vergangenen Jahr wurde die 2000er-Marke noch knapp überschritten, diesmal jedoch verfehlten Rudi Olson und Peter Bell ihr Ziel: Mindestens so viele Besucher wollen sie jährlich ins Heimatmuseum locken, doch nur 1670 hatten sich bis Montag für das Jahr 2013 in das große Besucherbuch eingetragen.

Nachzügler ausgeschlossen – denn bis einschließlich 5. Januar bleibt das Museum geschlossen.

„Es gab nur wenige Ausstellungswechsel“, erklärt sich Rudi Olson, seit 30 Jahren die „gute Seele“ des Heimatmuseums, die schwache Resonanz. An der Qualität der Expositionen lag die geringe Besucherzahl sicher nicht: Sowohl die Ausstellung „Jeder Mensch ist ein Künstler“ der Klasse 9b des Anne-Frank-Gymnasiums als auch die Schau zum 80-jährigen Bestehen des Waldfreibads Herpine lockten viele Gäste an. Traditioneller Besuchermagnet war aber vor allem der Ostereiermarkt, bei dem Olson insgesamt 835 Besucher zählte. Diese Gruppe stellte also exakt die Hälfte der Museumsgäste in diesem Jahr.

Erst seit Kurzem läuft, wie berichtet, die Postkarten-Ausstellung, die noch lange bis ins neue Jahr präsentiert werden soll – bis Platz für Neues geschaffen wird. So denken Bell und Olson etwa daran, im nächsten Jahr die Musikantengilde von Harald Falk zu thematisieren oder auch den Fundus auf dem Dachboden des Museums zu reaktivieren. „Da gibt es noch so manchen Schatz, der lange nicht mehr gezeigt wurde“, sagt Rudi Olson, der Ende 2014 dann doch wieder die 2000er-Schallmauer durchbrochen haben will. - zach

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