Interessenskonflikt im Presbyterium?

Ob es einen Interessenskonflikt gibt, soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung entschieden werden.

HALVER ▪ Der Vorstand des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde Oberbrügge möchte so wenig wie möglich dem Zufall überlassen. Deshalb soll es auf der Mitgliederversammlung am 22. April im Anschluss an den Gottesdienst eine Diskussion geben: Halten die Mitglieder es für vereinbar, dass der Vorsitzende und seine Stellvertreterin seit Februar gleichzeitig das Presbyteramt ausüben?

Oder glauben sie, dass sich die Vorstandsmitglieder Günther Hösch und Dagmar Pioch in einem Interessenkonflikt befinden könnten, wenn es um die Verbesserung der Einnahmemöglichkeiten für die Kirchengemeinde geht? Der Förderverein arbeitet projektorientiert, wie unter anderem die Finanzierung einer neuen Küche im Gemeindehaus zeigte. Mittel für den Haushalt der Kirchengemeinde sind ebenso unerlässlich. Und dass auch für diese Tatsache großes Verständnis in der Gemeinde vorhanden ist, zeigte die Spendenbewegung für das „Freiwillige Kirchgeld“, die bis Ende Februar 14400 Euro erbrachte. Für Klaus Böcker, der maßgeblich ihr Initiator war, und Günther Hösch als dessen für Finanzen im Presbyterium zuständiger Nachfolger arbeiten der Förderverein und die Bewegung „Freiwilliges Kirchgeld“ Hand in Hand. Ob sie die „Personalunion“ aus Presbyter und Fördervereinsvorsitzendem akzeptieren, dazu sollen sich die Mitglieder des Fördervereins im Rahmen der außerordentliche Mitgliederversammlung äußern.

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