Instandsetzung des Halveraner Parks rund um das Ehrenmal

Der Hohenzollernpark wird schön

Das Ehrenmal für Gefallene im Halveraner Hohenzollernpark
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Das Ehrenmal für Gefallene im Halveraner Hohenzollernpark

Der Hohenzollernpark hat Fans in Halver. Die innerstädtische Grünanlage wird von Bürgern als Ruhepunkt und zum Gassigehen gut angenommen. Bloß: In seinem jetzigen Zustand wirkt er nicht sonderlich anziehend.

Das soll sich im kommenden Jahr ändern, wenn die nötigen Haushaltsmittel für eine Instandsetzung bereitgestellt werden können, beschloss am Dienstag einstimmig der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen. Dort stellte Bauamtschef Michal Schmidt die Überlegungen vor, die die städtische Architektin Katrin Siegmund für die Fläche rund um das Ehrenmal entwickelt hat.

Ziel sei es, die Aufenthaltsqualität zu verbessern, indem zunächst die Wegeführung den tatsächlichen Bedürfnissen der Besucher angepasst wird. Konkret: Auch die Trampelpfade, die die Parkbesucher selbst angelegt haben, sollen berücksichtigt werden, sodass die Querung auch über zwei Diagonalen mögliche sein würde.

Der Zugang zum Park soll nach der Sanierung von allen Seiten barrierefrei möglich sein. Die heruntergekommene Stufenanlage im Park selbst entfällt. Die Wege sollen mit einem selbstverdichtenden Steinmehl angelegt werden. Asphalt oder Pflaster komme dafür nicht infrage, erläuterte Schmidt die weiteren Planungen.

Zur Seite der Von-Vincke-Straße, der „Promenade“, sollen neue Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, ebenso im Park verteilt monolithische Sitzblöcke. Die neuen Bänke sind gestalterisch angelehnt an jene, die bereits im Rathausumfeld aufgestellt worden sind.

Thema für Bürger und Politik war der Park aufgrund seines Zustands immer wieder. Zunächst geplant war die Instandsetzung mit Bordmitteln. Jetzt geht es um einen Betrag in Höhe von rund 120 000 Euro, der erforderlich wäre.

Ob Bäume für die Maßnahme fallen müssten, wollte noch Karl-Friedrich Osenberg (Bündnis 90/Die Grünen) von Schmidt wissen. Der schloss das kategorisch aus: Seine Antwort: „Ich bin doch nicht lebensmüde!“

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