Schnelleres Internet für Halver

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Halver - Schnelles Internet in der Kernstadt Halvers bis nach Anschlag und nach Oberbrügge – 120 Megabit pro Sekunde (MBit/s) sollen bereits ab Frühsommer 2018 keine Zukunftsmusik mehr sein.

Der Energieversorger innogy wird ein eigenes physisches Netz herstellen. Der symbolische Auftakt zu den Arbeiten erfolgte gestern Morgen am Linger Weg mit Vertretern der Stadt, Innogy selbst, Westnetz und bauausführenden Firmen. 

Was bedeutet „physisches Netz“? 

Westnetz verlegt im Auftrag der Innogy TelNet in Kooperation mit der Stadt und den beauftragten Tiefbauunternehmen Lehnen, Dasenbrock und Dohrmann ab Dezember zunächst von der Kernstadt aus Richtung Anschlag rund 27 Kilometer Leerrohre, in denen im Anschluss Glasfaserkabel für den schnellen Internet-Zugang eingezogen werden. Innogy investiert in den Ausbau des Glasfasernetzes rund 3,5 Millionen Euro. 

Wird die Stadt dafür umgegraben? 

Ja, aber in kleinen Bauabschnitten. Alle Baumaßnahmen werden entweder mittels Spülbohrtechnik oder in offener Tiefbauweise durchgeführt. Wenn möglich, werden vorhandene Leerrohre genutzt. Alle betroffenen Haushalte erhalten im Vorfeld ein Informationsschreiben über die geplante Baumaßnahme. Für kurzfristige Beeinträchtigungen der Zufahrtswege bittet Westnetz die Anwohner um Verständnis. Der geöffnete Straßenbereich wird nach der Leerrohrlegung zeitnah verfüllt, um die Beeinträchtigungen zu minimieren. 

Was haben die Haushalte in Halver davon?

Nach erfolgtem Ausbau können dann im Frühsommer 2018 über die Kupferleitungen der Telefonanschlüsse Datenübertragungsraten von bis zu 120 MBit/s zur Verfügung gestellt werden. Passend dazu gibt es für die Anwohner mit „innogy Highspeed“ auch ein eigenes Telefonie- und Internetprodukt. Dafür werden verschiedene Pakete geschnürt. Für alle Pakete gilt eine Vertragslaufzeit von 24 Monaten. innogy Strom- und Gaskunden profitieren von einem Preisnachlass. 

Was gilt für meinen Altvertrag? 

Ein Wechsel auf das schnelle Netz ist erst nach der Inbetriebnahme des Netzes und nach Ablauf des jeweiligen Vertrages beim alten Anbieter möglich. Der Anbieter Innogy rät daher allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, ihren bestehenden Internetvertrag nicht selbst zu kündigen, da sonst die Mitnahme der Rufnummer zum neuen Anbieter nicht möglich ist. 

Wo kann ich mich persönlich informieren? 

Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.innogy-highspeed.com oder telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/99 000 66. 

Zwischen welchen Anschlüssen kann ich wählen? 

Vertrieben werden die Anschlüsse innogy highspeed: www.innogy-highspeed.de, Deutsche Telekom: www.telekom.de/zuhause-start, easybell: www.easybell.de, Hugo: www.hugointernet.de. und Filiago: www.filiago.de. 

Was passiert im Außenbereich? 

Das ist unterschiedlich. Bereits in einem Sonderprogramm von Bund und Land wurden in diesem Jahr die Bereiche Heesfeld/Oeckinghausen und Hohenplanken/Schwenke angedockt. 

Und die kleineren Ortslagen? 

Da befindet sich die Erschließung noch in Arbeit, soll aber bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Ziel ist es, bis dahin alle Ortschaften mit mindestens zehn Haushalten anzuschließen. Dafür fließen Bundes- und Landesmittel, um die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke für den Betreiber zu schließen – eventuelle bis zu 100 Prozent Förderung.

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