Neu verlegtes Pflaster um den Halveraner Aussichtsturm

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Die Pflasterarbeiten rund um den Aussichtsturm an der Karlshöhe sollen in dieser Woche fertiggestellt werden.

Halver – Auch wenn noch nicht alle Gewerke für den Innenausbau des Aussichtsturms vergeben sind, gingen in den vergangenen Wochen die Arbeiten im Umfeld weiter.

„Die Pflasterarbeiten sind in den letzten Zügen“, sagt Architekt Dennis Draut vom Architekturbüro Brückmann. Mit den Arbeiten rund um den Turm hatte man Anfang/Mitte Juni begonnen. Das ganze Unkraut zwischen dem alten Kopfsteinpflaster sowie das Wurzelwerk darunter wurden dabei entfernt. Die aufgenommenen vorhandenen Steine wurden auch wieder eingebaut. Ende der Woche soll das Pflaster komplett fertig sein.

Metallarbeiten sind ausgeschrieben

Mit den Pflasterarbeiten gingen auch Tiefbaumaßnahmen einher. „Für das Regenwasser von der obersten Etage wurde ein Sickerschacht eingebaut.“ Auch der Blitzschutz des Halveraner Wahrzeichens wurde angepasst.

Im Außenbereich müssen noch einige Fugen an der Treppe vorm Eingang ausgebessert werden, die anderen Gewerke betreffen den Innenbereich.

Die vorhandenen Steine wurden wieder verbaut.

Bereits ausgeschrieben sind die Metallarbeiten, die das Geländer an der Innentreppe betreffen. „Das alte Geländer wird erhalten und aufgearbeitet, dahinter kommt dann noch eine Absturzsicherung“, erklärt Draut. Diese Maßnahmen seien bereits mit dem Denkmalschutz abgestimmt.

Mörtelschwemme statt dickem Putz

Für die Ausschreibung der Malerarbeiten im Turminneren, die kurzfristig fertiggestellt werden soll, findet derzeit die Feinabstimmung mit dem Denkmalschutz statt. „Der Putz soll entfernt werden und stattdessen eine dünne Mörtelschwemme aufgetragen werden“, sagt Draut. Mehrere Musterflächen wurden dazu im Turm angelegt, die noch vom Denkmalschutz genehmigt werden müssen.

Für die Mörtelschwemme wurden Muster angelegt.

Je nach Mischverhältnis von Kalk und Zement unterscheiden sich die Muster in Farbe und Dicke der Schicht. Das Mauerwerk bleibt durch die Schwemme noch erkennbar und wird besser geschützt als durch die vorige dicke Zementputzschicht, die keine Flüssigkeit durchließ. „Es ist besser eine atmungsaktive Oberfläche zu haben, sodass die Flüssigkeit, die eintritt, auch wieder austreten kann.“ So sollen Schäden wie im alten Putz und Mauerwerk verhindert werden. Im Zuge der Malerarbeiten soll auch das Relief über der Eingangstür aufgearbeitet und ein als Ersatz für das alte hergestellte Wappen an der Seite angebracht werden.

Bereits beauftragt wurden die Elektroarbeiten, die parallel zu den Malerarbeiten stattfinden sollen. Vor dem Verlegen der Leitungen muss nämlich der alte Putz erst von den Wänden. „Maler-, Elektro- und Metallarbeiten werden quasi Hand in Hand gehen“, sagt Draut.

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