Neuauflage

Initiative: Halver blüht wieder auf

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Halver - Tolle Ergebnisse, wertvolle Erfahrungen: Die Premiere der Aktion "Halver blüht auf" im vergangenen Jahr erlebt eine Neuauflage. Für den kommenden Donnerstag, 14. März, lädt der Baumverein Halver um 19.30 Uhr ins Forum der Lindenhofschule ein.

Bei der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung soll es darum gehen, die Eindrücke und Ergebnisse aus dem Vorjahr vorzustellen. Aktuelle Informationen zum Insektenrückgang liefert Dr. Johannes Sander. Brigitte Helfrich erklärt die Blühsaison der Sträucher und Bäume. Und auch das Anne-Frank-Gymnasium zeigt Initiative. Zum Thema Aktiver Insektenschutz spricht Uta Hentschel – und auch darüber, was das AFG im Umfeld der Schule und an anderer Stelle der Stadt in diesem Jahr vorhat. 

„Im letzten Jahr konnten wir viele Initiativen beobachten, die sich auf vielfältigste Weise um Verbesserungen bemüht haben“, schreibt Vorsitzende Brigitte Helfrich in der Einladung zum Infoabend, zu dem jeder willkommen ist. Auch 2019 werde es darum gehen, solche Vorhaben zu initiieren und zu begleiten. 

Einige Beispiele nennt Martin Halbrügge, ebenfalls vom Baumverein, wie die von privaten Flächen, bei denen der Eigentümer die Grasnarbe komplett abgenommen und den Boden abgemagert hatte. 

War man vom Ergebnis anfangs enttäuscht, zeigte sich später eine blühende Fläche als Lebensraum für Insekten. Diese beiden Aspekte unter einen Hut zu bekommen, sei die Schlüsselaufgabe, sagt Halbrügge. Denn nicht alles, was schön blüht, tauge automatisch für den Artenschutz. Auch in dieser Hinsicht soll es ganz praktische Hilfen geben. 

Bienenweide

Über den Baumverein demnächst zu beziehen sein, wird eine speziell entwickelte Kräutermischung. Die sogenannte „Veitshöchheimer Bienenweide“ wurde eigens für verschiedene Regionen Deutschlands abgestimmt. Bestellt hat der Verein die Varianten Nordwest und Süd. 

Mit im Boot sitzen auch in diesem Jahr wieder Landwirte, die im Umfeld der Stadt in hohem Umfang Blühstreifen an Äckern anlegen wollen. Und auch die Stadt Halver selbst plant für zwei eigene Flächen die Aussaat von Wildblumen, kündigte in der letzten Ratssitzung Bürgermeister Michael Brosch an.

Insektensterben

Der sogenannten Krefelder Studie von 2017 zufolge beträgt der Rückgang bei Fluginsekten von 1989 bis 2016 rund 76 Prozent. Lebensraum könnten auch Privatgärten bieten, die in Deutschland 930.000 Hektar ausmachen.

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